Kürbiswaffeln oder #herbstherbsthurra

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr schon die Kuscheldecken, Kissen und Kerzen herausgeholt und es euch gemütlich gemacht? Oder seid ihr lieber draußen unterwegs und sammelt Kastanien, Eicheln und bunte Blätter?

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Der Herbst ist da und mit ihm all die Dinge, die wir so mögen, heiße Schokolade auf der Couch, vorlesen,  Apfelpunsch auf dem Spielplatz, Kastanien suchen, Morgennebel und bunte Blätter, heiße Suppe beim nach Hause kommen und leckere Kürbiswaffeln.

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Die Waffeln lassen sich ganz einfach herstellen und sind auch noch so gesund, dass wir sie auch zum Frühstück essen können. Unsere Große wollte erst keine, weil sie Waffeln nicht mag… nun ja, ich glaube, sie mag sie doch.

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Was aber auch daran gelegen haben könnte, dann ich den Kindern verschwiegen habe, dass da Kürbis drin ist… öhm.

Lange Rede, kurzer Sinn – hier kommt das Rezept. Wenn ich die doppelte Menge mache, dann habe ich welche über, die ich einfriere.

trockene Zutaten
110g Mehl – Dinkelvollkorn, Buchweizen, Hafer, was ihr da habt + mögt, gern gemixt
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
1 Prise Muskat
etwas Vanille, wenn ihr da habt

flüssige Zutaten
2 EL Kokosöl
1 EL Mandelmus
2 Eier
2 EL Kürbispüree – ich hatte Hokkaido übrig
60g Datteln
200ml (Pflanzen-)Milch

Datteln in der Milch einweichen, dann pürieren.
Dann restliche flüssige Zutaten dazugeben und verrühren oder nochmal den Pürierstab benutzen, dann spart ihr Abwasch und müsst das Kokosöl auch nicht erwärmen.

Alles mit den trockenen Zutaten verrühren.

Das Waffeleisen vorheizen und etwas einfetten, je nachdem wie gut eure Antihaftbeschichtung ist… Waffeln backen.

Wir essen sie oft noch in der Küche stehend, schwatzend und Quatsch machend direkt aus dem Waffeleisen. Sie schmecken, aber auch am Tisch hervorragend! Vermute ich jedenfalls.

Ich wünsche euch einen guten Appetit, viel Spaß beim Backen und überhaupt, genießt den Herbst!
VG Sandra

 

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Eingeordnet unter Rezepte, Süßes

So hat Schulstress keine Chance – meine Tipps

Ihr Lieben,

wir haben die ersten 2 Schulwochen des neuen Schuljahres fast hinter uns. Wir sind wirklich gut gestartet, die Einschulung war sehr nett, wenig emotional, was daran gelegen haben könnte, dass der Lütte durch permanentes auf mir rumklettern, viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ich dachte, er würde die Musicalaufführung gespannter verfolgen, da habe ich falsch gedacht.

Ich glaube, unsere Große war auch erleichtert, dass der neue Lebensabschnitt nun endlich losging und auch der Alltag wieder strukturierter ist. Um diese Struktur geht es mir heute. Vor allem für die zahlreichen Erstklässler unter euren Kindern.

Obwohl mein Mann und ich zusammengenommen 26 Jahre allgemeinbildende Schulerfahrung haben, Uni und Co einmal nicht mitgerechnet, mussten wir vor 4 Jahren feststellen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen selbst zur Schule gehen und ein Schulkind zu haben. Nicht nur, weil sich im Bildungssystem immer mal wieder etwas ändert, sondern vor allem, weil man nun der ERWACHSENE ist und die VERANTWORTUNG hat.

Ihr habt also jetzt die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass ihr als Familie den Spagat schafft zwischen den Anforderungen der Schule zu entsprechen und sich dabei nicht aufzureiben, sondern entspannt zu bleiben. Denn Schule ist nur Schule.

Egal wie toll oder auch bescheiden euer Tag war, es kann und wird immer wieder vorkommen, dass eure Kinder Tage hatten, in denen sie mit den negativsten Energien konfrontiert wurden, die ihr euch vorstellen könnt. Ihre Laune wird also im Keller sein und die Hausaufgaben müssen dennoch erledigt werden. Juchu.

Hier kommen nun also meine Tipps, wie

1. wir also mein Mann unserem trödeligen Kitakind beigebracht haben, wie es sich organisieren muss, um pünktlich in der Schule zu sein und

2. dass Hausaufgaben gemacht werden müssen und wie man das mit soviel Spaß wie möglich erledigt. (Das war dann mein Part.)

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zu 1. Wir legen großen Wert auf ein morgendliches Frühstück, dass heißt alle Familienmitglieder essen morgens eine Kleinigkeit und dabei sitzen wir in der Küche. Der Ablauf sieht folgendermaßen aus.
Mein Mann steht als erster auf und weckt die Große – ich war damals in Elternzeit…
Waschen und Anziehen
Frühstücken
wieder hoch gehen zum Zähne putzen
Anziehen und los gehen.

Es sind also 5 feste Punkte, die quasi abgearbeitet werden müssen. Dafür hat er sich 5 feste Uhrzeiten (DIGITALUHR) überlegt, bis wann was erledigt sein muss. Wir haben oben einen Digitalwecker und unten eine Uhr im Backofen. Diese Zeiten hat er mit der Großen in einer ruhigen Minute abgesprochen und ihr in den ersten Wochen immer wieder in Erinnerung gerufen. Dadurch wusste sie ganz schnell, wann sie in Verzug geriet, durch Trödeln, Dramen bei der Kleiderauswahl oder ähnliches.
Keine Sorge, es war immer genug Puffer da. Sie hatte und hat insgesamt mind. 1,5 Std. bis zum Unterrichtsbeginn. Das war und ist zu schaffen. Richtig zu spät gekommen ist sie ca. 2x.

Das Tolle an der Digitaluhr ist, dass sie auch von Kindern gelesen werden kann, die noch keine (Zeiger-)uhr lesen können und dass sie ein unabhängiger Taktgeber ist. Ich meine damit, dass nicht ihr Eltern die Blöden seid, die das Kind nerven und gängeln. Die Zeit vergeht nun einmal in ihrem festen Takt, da hat niemand Einfluss drauf.

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Und nun zu 2.

Es gab Tage, da hatte sie keine Lust zum Hausaufgaben machen oder es fiel ihr aus anderen Gründen schwer. So etwas kennen wir von uns selbst ja auch. Da es mir wichtig war, dass sie sie macht, weil sie sich daran gewöhnen sollte, mussten Möglichkeiten zum Spannungsabbau her. Wir haben diese Dinge gemacht:

  • Fenster auf
  • tanzen, singen, hüpfen
  • Schimpfwörter sagen, nach jeder erledigten Aufgabe
  • Kuscheltier hin und her werfen und dabei sagen „Schuffi ist ein Doofi“, „Schnuffi ist ein Blödmann“, etc.
  • Kissen werfen, boxen, etc.
  • Arme kreisen, schwingen
  • bewusst tief ein- und ausatmen, „Hol dir neue Energie und lass alles alte raus!“
  • ab und zu was Süßes zur Belohnung

Hier findet ihr noch eine kleine motivierende Songauswahl:

Hier bin ich
up up up
no risk, no fun
ich will mehr 
let it go
shake it off
try everything
sowieso
Wir sind groß 
I´m still standing

Ich bin mir sicher, euch fallen noch mehr ein!

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Die kleinen Zuckertüten habe ich spontan am Sonntagabend vor der Einschulung zusammen gebastelt. Weil ich keinen Süßkram zuhause hatte, musste ich an die Tanke … läuft bei mir.

Ich habe für jedes Kind eine gemacht und sie haben sich sehr gefreut!

Ich wünsche euch einen tollen Tag und berichtet dann mal, ob ihr ein paar Tipps umsetzen konntet und wie sie euren Süßen gefallen haben!

Viele Grüße
Sandra

 

 

 

 

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Eingeordnet unter Familienleben

Kunst für Kinder oder einmal Kultur bitte!

Ihr Lieben,

der ein oder andere hat es in meinen Instastories schon gesehen, wir haben letzte Woche zur Abwechslung mal einen Ausflug innerhalb Hamburgs gemacht.

In unserem Urlaub waren wir mit den Kindern in Hamburgs Westen, genauer gesagt im Jenisch Haus und Park.

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Ganz wie Touristen sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren… Wir hatten unseren Ausflug ganz konkret vom Wetter anhängig gemacht, denn diesmal hatten wir einen Plan:

Ins Jenisch Haus wollten wir schon lange und dort im Park ein Picknick machen sowieso. Für alle, die das Jenisch Haus nicht kennen, es ist eine klassizistische Villa mit einer großen Parkanlange, die für Ausstellungen, Konzerte, etc. genutzt wird. Sie ist längst nicht so groß wie die Kunsthalle, daher sind die Ausstellungen, die oft auch sehr besonders sind, für Kinder gut zu bewältigen. Ich habe vor Jahren auch mal eine Ausstellung zum Thema „Brautmode“ gesehen! Heiraten kann man dort übrigens auch…. 😉

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Diesen Sommer war es endlich soweit, wir hatten Zeit, das Wetter sollte gut werden und die Ausstellung klang kindkompatibel…

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Also haben wir uns Bilder des deutschen Impressionisten Ernst Eitner angesehen, der auch die meiste Zeit seines Lebens im Norden zuhause war. Wir haben die Kinder an die Hand bzw. auf den Arm genommen und die Gemälde wir Bilderbücher betrachtet.

„Guck mal! Eine Kuh!“ oder „Findest du nicht auch, dass es dort an der Binnenalster heute noch genauso aussieht?“

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Ihr seht, es ist innen teilweise und zum Schutz der Gemälde ziemlich dunkel, daher ließen sich diese schlecht fotografieren. Ihr müsst sie euch also selbst anschauen. Hier ein kleiner Einblick in die Dauerausstellung.

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Die Mitarbeiter des Jenisch Hauses sind auch immer nett und freundlich und haben unseren Lüttem erstmal den Museumsgang gezeigt. Kennt ihr nicht?

Hände hinterm Rücken verschränken und langsam durch den Raum schreiten und wer etwas genauer betrachten möchte, der beugt sich ein klein wenig vor. 😉

Wir haben uns nach dem Picknick und der Ausstellung noch den Park etwas beguckt und sind anschließend mit den HVV-Fähren zu den Landungsbrücken gefahren und dann weiter nach Hause.

Es war ein toller Tag mit super Sommerwetter! Ein richtiger Traum!

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Wir waren nicht das letzte Mal dort!

Genießt euer Wochenende,

Sandra

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Eingeordnet unter Familienleben, Urlaub