Rinderschmortopf à la Jamie

Dieser Schmortopf passt richtig gut in die kalte Jahreszeit und schmeckt ganz anders als der klassische deutsche Gulasch. Da bei meinen Lieben das Auge mit isst, sortiere ich die Fleischstücke am Ende wieder raus und püriere das ganze Gemüse zu einer Soße.  Ich würde es ja so essen, vielleicht mit ein wenig Baguette dazu…  Also serviere ich es Ihnen mit Kartoffeln und Möhren – ganz klassisch. Ich habe die Zutaten ein wenig verändert, diesmal habe ich keinen Topinambur bekommen und die Pastinaken schlicht vergessen. Außerdem gab es im Supermarkt einen schönen Moment, als ich die Bio-Zitronen ansah und die Bio-Zitronen mich ansahen, ich den Kopf schüttelte und weiterging. Um dann Zuhause festzustellen, dass ich sie doch gebraucht hätte. 😉
Desweiteren nehme ich nur ein kleines Glas Rotwein für den Geschmack, da die Kinder mitessen und erhöhe stattdessen die Gemüsebrühe.

Auch wenn es erst einmal viel und aufwendig aussieht, das ist es gar nicht. Die meiste Arbeit hat ja der Ofen. Hier sind Bilder von den verschiedenen Stadien des Schmortopfes.

Rinderragout Zutaten5_tomatenstulle

Hier die Zutaten mit der Instant-Zitrone, die ich stattdessen verwendet habe.

Rinderragout fertig2_tomatenstulle

Der Schmortopf frisch aus dem Ofen – Vorsicht! Heiß!

Rinderragout tomatenstulleblog.wordpress.com

Die Menge reicht bei uns für 2 Erwachsene und 2 Kinder und es bleiben noch Reste übrig. Beim zweiten Mal haben wir Nudeln dazugehabt. Hier also meine Version von Jools liebstem Rinderragout.

Rezept:

1 EL Butter
Olivenöl
1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
1 EL getrocknete Salbeiblätter
700 g Rindergulasch
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Mehl
2 Möhren, geschält und in grobe Stücke geschnitten
ca. 130g Hokkaido-Kürbis, die Kerne entfernt und grob gewürfelt
3 große Kartoffeln
1-2 EL Tomatenmark
1 kleines Glas Rotwein
1l Gemüsebrühe
1 Glas Rinderfond
1/2 EL Instant-Zitrone
1 Zweig getrockner Rosmarin
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

Ofen auf 160°C vorheizen.
Die Butter mit etwas Olivenöl in einem Schmortopf (feuerfest) zerlassen, die Zwiebel mit den Salbeiblättern kurz anschwitzen bis die Zwiebeln glasig sind.

Das Fleisch evtl. kleiner schneiden, dann in dem mit Salz und Pfeffer gewürzten Mehl wenden.

Alles in den Topf geben: Fleisch, Gemüse, Brühe, Fond, Wein, Tomatenmark, Zitrone, Rosmarin und Knoblauch. Umrühren und eher viel Pfeffer und wenig Salz würzen. Zum Kochen bringen, Deckel auflegen und ab in den Ofen damit. Das Fleisch kann 3–4 Stunden brauchen bis es weich ist. Garprobe: Drückt auf ein Fleischstück, wenn es mühelos zerfällt ist das Fleisch »fertig«. Bei mir hat es eher 4 Std. gedauert.

Ihr könnt es entweder bei 110°C im Ofen warm halten, aber auch problemlos (vorsichtig) wieder aufwärmen. Wenn Ihr die Kartoffeln weg lasst, kann es sogar eingefroren werden. Noch ein Tipp am Rande: Wenn Ihr kontrollieren wollt, ob es schon gar ist und den Deckel im Ofen öffnet, passt auf das Kondenswasser auf!! Es ist sehr heiß!!!!

Viele Grüße,
Sandra

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11. Januar 2015 · 0:01

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