Monatsarchiv: Juli 2015

Was ich mit der Kokosbutter gemacht habe – super easy Energyballs

Die Idee kleine, feine Köstlichkeiten zu haben, die nicht nur supergut schmecken, sondern auch noch gesund sind und uns mit vielen Nährstoffen versorgen, ja richtiggehend pushen, gefiel mir schon immer. Wisst ihr, ich beschäftige mich seit meinem 18. Lebensjahr mit gesunder Ernährung. Damals nervte ich meine Ma immer, sie solle doch bitte mehr Gemüse kochen! Da sie nicht wusste, welches Gemüse denn bitte noch auf den Tisch kommen soll, da wir eh immer sehr saisonal gegessen haben, hat sie kurzerhand beschlossen, dass ich für das samstägliche Mittagessen zuständig sein soll. So ziemlich zeitgleich habe ich begonnen den Familieneinkauf am Freitag zu machen, da hatte ich natürlich die volle Kontrolle. Wer mag, kann jetzt ausrechnen wie oft ich schon Großeinkäufe gemacht habe…

Superfoods kannten damals wahrscheinlich nur irgendwelche alten Hippies und sonstwie Eingeweihte. Meine Cousine wurde immer belächelt, wenn sie ihr „Vogelfutter“ (Sonnenblumenkerne) gegessen hat. So betrachtet sind die Entwicklungen in den letzten Jahren sind wirklich erstaunlich!!! Ich habe heute Linsen-, Kichererbsen-, Teff- und Buchweizenmehl in meinem EDEKA entdeckt. Auch Kokosöl gibt es dort, Gojibeeren, Chia-Samen und einiges mehr. Im EDEKA, einem ganz normalen Supermarkt und nicht im Reformhaus. Darüber freue ich mich sehr, so spare ich mir einen weiteren Gang.

Durch die vielen tollen (Food-)Blogs werde ich nicht nur inspiriert, sondern kann neue aufregende Dinge lernen. Ihr seht, es hört nie auf. So habe ich die Tage gelernt, dass dass Fett der Kokosnuss aus mittelkettigen Fettsäuren besteht und dadurch vom Körper sofort und komplett in Energie umgewandelt wird und sich gar nicht erst in Pölsterchen einlagert! Wie toll ist dass denn bitte?! Wahnsinn!!! Nachlesen könnt ihr das bei Dr. Georg.

Diesmal habe ich also meinen Wunschtraum von kleinen Energiebömbchen wahrgemacht, inspiriert von Joanna.

energy balls_tomatenstulle2

Ich habe das Rezept an meinen Vorratsschrank angepasst und esse sie auch ganz alleine. Was mich gar nicht weiter stört. Wenn ich fit, gesund und ausgeglichen bin, profitieren auch die anderen davon. Warum sie den Kids nicht schmecken, kann ich nicht sagen. Vielleicht weil ich sie im Kühlschrank aufbewahre, dann sind sie natürlich fester und wenig cremig. Da mein Mann keine Nüsse esse darf, bleibt alles für mich, hihi.

energy balls_tomatenstulle1

Hier nun meine Variante:

2-3 EL weich gemahlene Kokosflocken oder Kokosbutter
75g Mandeln gemahlen
4 volle EL Ahornsirup
2 gehäufte EL Kakaopulver, ich hatte „nur“ Backkakao – Rohkakao probiere ich aus, sobald er mir über den Weg läuft
3 Datteln (kleingehackt)
2 EL Gojibeeren
Chiasamen, zum „panieren“
evtl. Hafermilch o.ä.
Ich habe alles in meinem Moulinetten-Aufsatz vom Pürierstab gegeben. Also erst die Kokosflocken zu Kokosbutter, dann die Datteln dazu, danach die Gojibeeren, dann die Mandeln, den Ahornsirup und den Kakao. Wenn Euch die Masse zu trocken ist, löffelweise Hafermilch o.ä. zugeben – ist sie zu feucht, löffelweise Mandeln hinzugeben.
 Aus der Masse kleine Kugeln zwischen den Händen formen und in Chiasamen wälzen.
Im Kühlschrank aufbewahren.
Feel the energy!
Sandra
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Kokosbutter – welcome in paradise

Beim Stöbern im Netz bin ich über Eva´s Blog gestolpert und über dieses Rezept. Ich steh ja total auf diese einfachen diy-Sachen und musste es SOFORT ausprobieren! Denn einfach Kokosraspeln mixen was das Zeug hält und eine nette, fette* Köstlichkeit erhalten, das wollte ich auch!!!!

Was soll ich sagen, es funktioniert genauso. Awesome! Hier ein paar Bilder von den verschiedenen Aggregatzuständen:

Kokosbutter coconutbutter tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Kokosbutter coconutbutter tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Kokosbutter coconutbutter tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Kokosbutter coconutbutter tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Diese Konsistenz habe ich nach ca. 6 Minuten mixen erreicht. Weil ich diesen super-duper Aloha-Aufstrich erst einmal ausprobieren wollte, habe ich nicht gleich die ganze Tüte Kokosflocken gemixt, sondern nur ca. 4 EL. Und diese dann prompt weiterverarbeitet, wenn man mehr verwendet, wird es bestimmt noch cremiger

Was ich gemacht habe, erfahrt ihr beim nächsten Mal. Also dranbleiben!

Aloha ʻoe
Sandra

 

*Kokosflocken enthalten 679kcal/100g – das sind ca 130kcal mehr als Nutella. Aber das soll uns den Spaß nicht verderben!

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Peanutbutter Cookies

Es ist ein festes Ritual bei uns, dass wir, wenn wir am Nachmittag nach Hause kommen, alle zusammen Kaffee trinken. Na gut, eigentlich trinke nur ich den Kaffee. Dazu gibt es bei uns immer Obst und Kekse. Meist kaufe ich die Kekse. Aber ab und zu packt mich der Ehrgeiz und die Lust und ich backe selbst. Ich freue mich immer sehr, wenn ich auf ein neues, gesundes Rezept stoße. So auch diesmal geschehen, bei den Schwestern Hemsley. Die beiden haben ein ganz eigenes Ernährungskonzept entwickelt. So meiden sie Gluten, jede Art von Getreide und Zucker. Dafür setzen sie auf selbstgekochte Speisen mit viel Gemüse, guten Fetten und viel Kreativität. Beim Surfen auf ihrer homepage habe ich viele leckere Gerichte gesehen.

Als erstes habe ich nun ihre Erdnussbutter-Kekse ausprobiert. Gerade das Schulkind mag außer Erdnüssen keine Nüsse. Daher war ich neugierig, wie diese wohl schmecken und bei den anderen Familienmitgliedern ankommen würden.

Peanutbutter-Cookies Erdnusskekse tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Das Rezept ersetzt Mehl durch gemahlene Mandeln. Dadurch wird es natürlich nicht kalorienärmer, aber auch sättigender. Gesüßt wird mithilfe von Ahornsirup. Ich habe zudem das Erdnussmus von Alnatura verwendet. Anders als in klassischer Erdnusbutter findet man darin nur Erdnüsse, sonst nix. Ich verfeinere damit ab und zu auch Smoothies und außerdem habe ich noch ein supertolles Rezept für einen Nudelsalat mit Erdnusssoße – hmm, das müsste ich mal wieder machen. Es passt toll zum Sommer…

Peanutbutter-Cookies Erdnusskekse tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Peanutbutter-Cookies Erdnusskekse tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Von der Konsistenz sind sie eher bröselig, wie Vanillekipferl. Sie schmecken sehr nach Erdnussbutter, die Mandeln schmeckt man nicht raus. Ich mag sie, auch wenn man nicht viele auf einmal essen kann. Naja, auch nicht sollte. Aber ich mag eh alles, was ich euch vorstelle. Das kleine Kind mag sie auch, aber mein anspruchsvolles Schulkind konnte ich damit nicht hinterm Ofen vorlocken.

Peanutbutter-Cookies Erdnusskekse tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Ich habe das Original-Rezept etwas abgewandelt:

100g gemahlene Mandeln
1 TL weiche Butter
8 TL Erdnussmus
2 TL Ahornsirup
¼ TL Backpulver
Salz, Zimt, Vanille

Alle Zutaten bis auf die Mandeln gut vermischen, dann die Mandeln dazu. Gut kneten und dann für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Den Teig in TL-große Bällchen formen und mit einer Gabel etwas flach drücken.
Ca. 15-20 Minuten backen bis sie beginnen zu bräunen. Komplett abkühlen lassen, bevor ihr sie in eine Dose stapelt.

Wie sieht es bei euch aus, mögt ihr Nüsse? Oder was knabbert ihr, wenn ihr eine Pause macht?

Viele Grüße
Sandra

 

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