Monatsarchiv: August 2015

Warum ich blogge und unser Kurzurlaub am Werbellinsee

Die Idee zu meinem Blog hatte ich, weil ich regelmäßig etwas inspirationslos war, wenn es darum ging für uns zu kochen. Meinen Freunden und Bekannten ging es ähnlich und wenn ich sie dann fragte, was es bei ihnen denn so zum Abendbrot gäbe, stellte sich oft heraus, dass ich dann noch diejenige war, die die meisten Ideen hatte… 😉 Wenn ich im Netz gesucht habe oder mir Kochbücher anschaute, waren da oft super leckere Gerichte, bei denen ich die Hälfte der Zutaten schlecht bekam oder viel zu aufwendig waren oder meine Kids aus welchen Gründen auch immer garantiert nicht essen würden oder, oder, oder. Irgendetwas war immer. Das ärgerte mich oft, die Suche verlief ergebnislos und ich hatte noch weniger Lust etwas zu kochen. Vielleicht liege ich mir auch selbst im Weg durch meinem Anspruch immer mal etwas anderes zu essen, was bitte auch eine vernünftige Nährstoffbilanz aufweist. Ich habe also überlegt, ob es anderen nicht womöglich ähnlich geht. Also blogge ich seit Jahresbeginn.

Nun ist mir schon öfter passiert, dass ich denke: „Oh, darüber könnte ich doch auch bloggen!“ Aber dann fällt mir ein, dass ich ja einen FOODblog habe und dass das gar nichts mit FOOD zu tun hat. Dann sitze ich da und mache „hm.“

Daher werde ich mein Konzept wohl etwas erweitern, um dies und das, Urlaub* und so. Mal sehen, wohin die Reise geht. Unsere Familiengerichte und was ich sonst noch in der Küche zaubere, werden aber weiterhin ein Hauptbestandteil des Blogs sein.

Heute gibt es also kein „hm“, sondern ein „hmmmm!“ Denn so schön war unser Kurzurlaub am Werbellinsee! Vor 13 Jahren hat mich mein Mann einmal zu einem Tagesausflug dorthin entführt und seitdem träume ich von einem längeren Aufenthalt an diesem wundervollen grünem See. Was lange währt wird bekanntlich gut und da wir ja unsere Träume leben sollen, fuhren wir letzte Woche mit den Kindern und meiner SchwieMu nach Brandenburg in die Schorfheide.

Ich liebe Wald und ich liebe Seen und wenn dann noch Sommer ist, bin ich hin und weg. In Hamburg hatten wir in den letzten Wochen sehr durchwachsenes Wetter und freuten uns daher umso mehr, dass die Brandenburger soo viel Sonne abbekommen hatten. Dadurch war der See schön aufgewärmt und wir konnten jeden Tag baden. Ich habe morgens kein Yoga gemacht, sondern bin vor dem Frühstück ins Wasser gesprungen.

Café Wildau Werbellinsee tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Übernachtet haben wir im Café Wildau, ein sehr nettes kleines Hotel, etwas versteckt, aber direkt am See. Sehr romatisch, kein reines Kinder- und Familienhotel, aber alle waren sehr kinderfreundlich. Unsere Kinder waren mit dem Bootsanlegesteg, der Badewiese, dem Berliner Bären und dem Stühlerücken auf der Terrasse vollkommen glücklich und zufrieden.

Café Wildau Werbellinsee tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

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Wir hatten ein Maisonette-Zimmer im Nebenhaus, dadurch hatten wir das Gefühl, wir hätten ein eigenes kleines Häuschen gemietet. Verstärkt wurde dieser Eindruck noch durch die hohe und dichte Hecke, die die Terrasse von der Badewiese trennt. So konnten wir ungestört baden und die anderen (Tages-)Gäste ungestört auf der Terrasse sitzen und das leckere Essen, köstlichen Kuchen und tollen Kaffee genießen.

Ich kann Euch leider keine Fotos unseres Zimmers bieten, da ich ursprünglich ja gar nicht darüber bloggen wollte und dann haben wir unser Zeug überall verteilt und dann … äh … sah es nicht mehr so schön aus. Die Fotos auf deren Homepage finde ich nicht so toll, unser Zimmer war wirklich hübsch! Romantischer Landhausstil ohne zu rüschig zu sein. Geschlafen haben wir alle sehr gut! Überhaupt bietet sich die Schorfheide sehr zum Entspannen an. Es gibt sehr viel Wald, tolle Radwege, diverse Wassersportmöglichkeiten und viel Ruhe.

Café Wildau Werbellinsee tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

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Besichtigt haben wir das Jagdschloss Groß Schönebeck. Das Schulkind und ich haben die Ausstellung „Jagd und Macht angesehen, während die anderen draußen im schönen Außengelände entspannt haben. Die Ausstellung ist toll und die Mitarbeiter sehr nett und kinderfreundlich. Besonders süß und liebevoll war das Außengelände der Waldschule. Vor allem das kleine Kind war aus dem MINI-Hainbuchen-Labyrinth nicht mehr herauszukriegen!

Café Wildau Werbellinsee tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Abschließend kann ich sagen, dass wir die freien Tage sehr genossen haben und nicht zum letzen Mal in der Schorfheide waren. Beim nächsten Mal stehen noch das Schiffshebewerk und Kloster Chorin auf dem Besichtigungsprogramm.

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Bericht gefallen. Mich würde noch interessieren, wie das bei euch ist, habt ihr euren Blog inhaltlich erweitert und wenn ja, wie war das für euch?

Viele Grüße
Sandra

 

* Das ist ja auch so ein Thema, Familienurlaub! Darüber könnte ich auch Romane schreiben! Allein über die Suche nach passenden Locations!!!

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Schmorgurken – mein allerliebstes Oldschool-Sommerrezept

Weil die Temperaturen in ganz Deutschland, außer HH, ja ins Unermessliche steigen, stelle ich Euch heute mein allerliebstes Sommergericht vor. Es schmeckt nach Sommer, nackten Füßen im Gras und der Freiheit zu tun und lassen, was man will.

Schmorgurken!

Es ist schnell gemacht, sehr aromatisch und besteht nur aus 3 Zutaten. Lauwarm schmeckt es genauso gut wie heiß! Es füllt die Flüssigkeitsdepots wieder auf, ist also schön leicht und satt wird man dennoch! Ich serviere dazu immer Kartoffeln, weil die sich so schön mit der Soße quetschen lassen.

Schmorgurken /tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Wer es noch aromatischer möchte oder Kartoffeln nicht so gern mag, kann es auch mit Wurzelpetersilie und Pastinake versuchen. Reis oder anderes Getreide geht sicherlich auch, aber dann entfällt das Quetschen. Ihr könnt bestimmt auch Salatgurken verwenden, diese sind allerdings weniger aromatisch. Wer nicht weiß, wie Schmorgurken aussehen, schaut hier.

Nun ein ganz wichtiger Tipp am Rande, den mir meine Mama gegeben hat und in Küchenfragen höre ich IMMER auf meine Mama! Es ist wichtig, Schmorgurken als allererstes mittig zu halbieren und erst dann zu schälen, damit sie nicht bitter werden. Ich habe keine Ahnung, warum dass so ist, aber einmal hat sie mein Mann zubereitet und der hört nicht immer genau zu… Nun ja. Sie waren bitter und das war eklig und ich sehr enttäuscht und die Stimmung im Hause tomatenstulle eher, sagen wir, gedämpft. Damit euch das nicht passiert: HALBIERT DIE SCHMORGURKEN!!!!

Schmorgurken /tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Ansonsten ist das Rezept easy-peasy.

Für 4 Personen inkl. Reste:

Kartoffeln – ihr wisst selbst am besten wie viele Kartoffeln ihr braucht

4 Schmorgurken
2 Packungen kleine Rispentomaten – AROMA!
125g gewürfelter Schinken/Speck
ca. 0,5l Gemüsebrühe, Pfeffer

Kartoffeln schälen und kochen.
Schmorgurken HALBIEREN, schälen, das Innere auslösen, in mundgerechte Stücke schneiden. Tomaten halbieren. Schinkenwürfel in etwas Fett  kurz anbraten, bei Speck geht das auch ohne. Dann die Schmorgurken dazugeben, etwas schmoren lassen. Sie werden leicht glasig. Dananch die Tomaten dazugeben und anschließend die Brühe aufgießen. Deckel drauf. Die Menge der Brühe hängt etwas davon ab, wieviel „Soße“ ihr mögt und wieviel Wasser verdampft. Ca. 15 Min. köcheln lassen, bis alle Gurken glasig sind und die Tomaten zerfallen. Mit Pfeffer abschmecken und mit den Kartoffeln servieren.

Guten Appetit und vergesst die Sonnencreme nicht, wenn Ihr draußen seid!!!

LG, Sandra

P.S.
Hier habe ich noch ein andere Erklärung zum Thema bitterer Geschmack gefunden. Vielleicht hat mein Mann ja doch nichts falsch gemacht… 😉

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Eingeordnet unter Hauptgerichte, Rezepte

Mehr Gemüse bitte!

Ich weiß, es ist mal wieder etwas still auf dem Blog. Das hat viele Gründe. Zum einen liegt es einfach wirklich am Sommer, wir sind viel draußen und unterwegs. Hier in Hamburg muss einfach jeder Sonnenstrahl genossen werden!!! Zum anderen mache ich mir grad viele Gedanken um unsere Ernährung. Ich möchte gern mehr Gemüse und mehr superfoods integrieren und auch die Qualität der Lebensmittel noch etwas anheben. Regionalität ist vor allem für meinen Mann wichtig.
So waren wir am Samstag noch mal in unserem Hofladen und haben diesmal ganz in Ruhe und bewusst geguckt und gefragt, nach den Dingen, die vor Ort angepflanzt, geerntet, geschlachtet werden. Wir wissen jetzt mehr. Wie genau wir damit umgehen werden, wissen wir noch nicht. Ihr seht, Familie tomatenstulle muss sich immer erst einen Plan machen! Insgesamt haben wir den Ausflug wieder sehr genossen und natürlich auch die Tiere angesehen. Fotos dazu findet Ihr bei instagram– ja, ich bin ganz frisch dabei und habe voll Lust darauf. Aber auch das ist wieder ein kleines todo auf meiner Liste.

Zusätzlich möchte ich, dass die Kids und ich gesünder naschen – der Papa hat da irgendwie mehr Disziplin… Ich weiß auch nicht, ich glaub der mag herzhaftes einfach mehr, hm. Wie ich das anstelle, was ich mir dazu alles einfallen lasse und ob die kiddies mitmachen oder nicht, darüber berichte ich demnächst.

Jetzt zeige ich euch noch ein schnelle Idee, wie ihr mehr Gemüse im Alltag unterbringen könnt. Wie sicher die meisten von Euch, essen auch wir sehr gerne Nudeln und da ich einfach mal etwas anderes als Tomatensoße, Käsesoße, Spinat, Pesto dazu servieren wollte, habe ich einfach folgendes gemacht:

Nudeln mit Gemüse_easy peasy tomatenstulle.de tomatenstulleblog.wordpress.com

Ich habe einfach ein TK-Bio-Buttergemüse mit etwas mehr Wasser auftauen und köcheln lassen, einen Schuss Cremefine (Sahneersatz) dazugegeben und mit etwas Speisestärke angedickt. FERTIG!!!

Nudeln mit Gemüse_easy peasy tomatenstulle.de tomatenstulleblog.wordpress.com

Sie gar nicht so schlecht aus, oder? Wobei, Petersilie würde sich noch sehr gut dazu machen; fällt mir gerade auf!

Nudeln mit Gemüse_easy peasy tomatenstulle.de tomatenstulleblog.wordpress.com

Lasst es Euch schmecken und startet gut in die Woche,

lg Sandra

 

 

 

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