Monatsarchiv: Mai 2017

Was Geburtstagsvorbereitungen mit Liebe und Yoga zu tun haben

Ich habe vorgestern Vormittag unser Fotoarchiv nach passenden Bildern zu einem geplanten Blogpost durchgesucht. Gefunden habe ich natürlich etwas anderes – ein Video, gefilmt von meinem Liebsten mit unserer damals fast 2jährigen Großen und mir. In dem Video fing sie gerade erst an zu sprechen: „Ball“, „lecker“, „nee“ usw. Es war so schön uns zu beobachten und ich bin meinem Mann unglaublich dankbar, dass er diesen Moment eingefangen hat. Ich habe es mir natürlich mehrmals angesehen.

Am späten Nachmittag kam die Große dann zu mir und fragte mich, ob wir ihre Geburtstagseinladungskarten jetzt fertig machen können, damit sie diese morgen mit zur Schule nehmen kann und ja, es sei schon spät und es täte ihr leid, dass es ihr jetzt erst einfalle. Ich war natürlich einverstanden, wer kann schon solch charmanten Bitten widerstehen?! 😉

Sie hat den Text formuliert, getippt, ausgeschnitten, geklebt, befüllt und zum Verteilen vorbereitet und eingepackt. Sie hat quasi alles allein gemacht.
Absehen vom Formatieren des Worddokuments und dem Ausdrucken habe ich lediglich das Popcorn zubereitet.

Während ich unserem Lütten vorgelesen habe, hat sie ganz selbständig ihre Geburtstagsparty ins Rollen gebracht. Der Süße saß auf meinem Schoß, ich habe immer wieder in seinem Haar geschnuppert (Mütter tun so etwas…) und dabei unsere Große beobachten können. Und plötzlich war sie da, rücklings hat sie mich erwischt und davon getragen, eine Welle aus Liebe, Glück, Dankbarkeit und ja, Demut.

Ich habe den Vormittag mit unserer 2jährigen Tochter verbracht und nachmittags war sie plötzlich fast 10 Jahre alt. Groß, selbständig, fast bereit für den Übergang zum Erwachsenwerden und ohne Pausbacken.

Auch wenn ich mich manchmal frage, wie die Zeit nur so verfliegen konnte, weiß ich doch, ich habe immer wieder innegehalten und genossen, so viel, so tief und so fest ich konnte. Die Zeit anhalten können wir nicht, aber sie uns bewusst machen. Ganz tief eintauchen in den Augenblick, ihn mit allen Sinnen genießen. Dann bleiben sie uns in Erinnerung. Ich bin so dankbar dafür, dass ich unsere zwei Süßen beim Großwerden begleiten darf. Dafür, dass sie so gesund sind. Dafür, dass ich an ihren Gedanken teilhaben darf. Ihren Humor kennenlernen und Einblick in ihre Fantasie bekommen darf.

Noch sind sie nicht erwachsen (das dauert hoffentlich auch noch eine Weile!…), aber ab und zu erhasche ich einen klitzekleinen Einblick in ihre Persönlichkeit und kann erahnen wer sie werden könnten. Dann staune ich und bin voller Demut, dass wir mit so wundervollen Menschen zusammenleben dürfen.

Danke, dass es euch gibt! Wir, eure Eltern, sind so froh, dass ihr bei uns seid.

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Ella und der Superstar

Ihr Lieben,

hier ist nun die versprochene Buchempfehlung für größere Kinder. Es gibt so viele tolle Kinderbücher und Kinderbuchautoren, besonders die Skandinavier sind sehr kreativ und schreiben vor allem liebevoll und auf Augenhöhe der Kinder, dass sicher noch einige Rezensionen folgen werden.

Einer davon ist Timo Parvela, seine Reihe um Ella und ihre Klasse umfasst mittlerweile 13 Bände. Unsere Große liest sich gerade durch die Bände 4 bis 12. Als Bibliotheksnutzer nimmt man ja immer mit, was grad da ist. Und wenn in der Bücherhalle gerade viele aufeinanderfolgende Bände vorhanden sind, nehmen wir eben alle mit.

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Die Ella-Reihe beginnt mit der Einschulung von Ella und von Beginn erleben Ella und ihre Klassenkameraden lauter irrwitzige und absurde Dinge. Hier ein paar Worte unserer Leserin:

„Mir gefällt Ella gut weil , sie immer so lustige Geschichten erleben. Mir gefällt aber nicht das der Autor immer schreibt das die Klasse größer ist, aber er erwähnt nur sieben Personen.

Es geht in „ELLA“ um eine Klasse die Abenteuer erlebt. In diesem Buch zum Beispiel möchte Pekka Superstar werden, weil er das Einmaleins dann nicht lernen muss.“

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Die Gründe, warum ich die Ella-Reihe so mag sind schnell aufgezählt: Die Bücher sind saukomisch! Auch ich als Erwachsene kann manche Stellen vor lauter Lachen kaum noch (vor)lesen.

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Ich mag, dass einige Dinge, gern auch mal per Fußnote erklärt werden. So werden die Kinder nicht im Regen stehen gelassen, wenn sie etwas nicht wissen bzw. sie werden weder in ihrem Lesefluss unterbrochen, weil sie fragen oder selbst nachschlagen müssen, noch müssen sie sich ihr Frage für später merken. So wird in Band 5 zum Beispiel kurz und knapp erklärt, was „Kielholen“ bedeutet.

Außerdem mag ich, dass Timo Parvela keine eigentlichen Mädchengeschichten (gegen die ich absolut nichts habe!!!) erzählt, sondern einfach tolle Kinderbücher schreibt.

Insgesamt also eine ganz klare Leseempfehlung von uns! Eines noch, 2 Bücher wurden auch verfilmt. Während ich die Filme gar nicht mochte, fand die Große sie nicht schlecht. Die Bücher sind aber auf jeden Fall VIEL besser.  Also lieber lesen, als gucken.

 

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Paarleben – Paar leben

Wer mir auf Instagram folgt, weiß dass mein Liebster und ich uns gestern zum Mittag in der Stadt getroffen haben und ich mich für diesen Anlass nicht nur aufgehübscht habe, sondern auch mal mit Handtasche unterwegs war und nicht mit Muttirucksack.

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Ich liebe solche Momente zu zweit sehr! Wir können uns nicht nur ganz auf uns und unser Gespräch konzentrieren, wir zwei sehen uns durch die andere Umgebung auch mal in einem anderen Zusammenhang. Wenn er aus der Bürotür tritt, sieht er irgendwie anders aus als Zuhause. Ich kann es gar nicht genau beschreiben…

Gestern waren wir in seinem liebsten Burger Laden und haben es so richtig krachen lassen.

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Irgendwann meinte mein Liebster, dass der Kellner uns wohl für Touristen halten würde. Ich sah meinen Mann daraufhin an und wollte überlegen, woran der Kellner das festmachen wollte und was sah ich?

 

Wir beide im PARTNERLOOK!

 

Wie konnte denn das passieren???

Während ich mich für Jeans, grauen Kaschmirpulli und türkis-gestreiftes Hemd entschieden hatte, trug mein Mann genau das gleiche: Jeans, grauer Kaschmirpulli und petrolfarbenes Poloshirt.

Vor lauter Gelächter und Spekulationen, wie wir beide wohl in weiteren 15 Jahren aussehen, habe ich ganz vergessen ein Foto zu machen.

Deswegen hier einmal nachgestellt…

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Und jetzt ratet mal, worauf mein erster Schaufensterblick nach dem Essen fiel? Genau! Es war ein Buch, wie sollte es auch anders sein. Der Titel lautete:

Das Geheimnis einer erfolgreichen Ehe.

Wissta bescheid.

Sonnige Grüße
Sandra

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