what i wanted to do oder auch meine Träume

Ich stelle mir schon seit langem die Frage, was möchte ich eigentlich mit meinem Leben machen.

Beziehungsweise frage ich mich, was macht mich wirklich glücklich?
Was wollte ich eigentlich von meinem Leben?
Was wollte ich erleben?
Welche Träume hatte ich als junges Mädchen bzw. bevor ich Mutter wurde?

Anfangen hat es mit einem zwanzig Euroschein meiner Oma: „Hier, kauf dir(!) was schönes!“
Ich wusste, sie wollte mir eine Freude machen und zwar nur mir. Nur, womit mache ich mir mit 20€ eine Freude? Ich habe so lange sparen müssen, dass es mir kaum Freude bereitet Geld für Bücher, Geschirr, Deko oder ähnliches auszugeben.

Dieser Moment war der Anstoß mir darüber Gedanken zu machen, wer ich wirklich bin und bin ich diejenige, die ich sein will und immer sein wollte? Schließlich bin ich jetzt erwachsen, da muss ich doch irgendwie fertig sein – dachte ich als Kind zumindest immer.

Ich muss zugeben, dieser Moment ist fast 3 Jahre her. Seitdem beschäftige ich mich immer mal wieder damit.

Der Hintergrund meiner Überlegungen ist der, dass ich mittlerweile Erfahrungen gemacht habe, die ich nicht wiederholen werde. Sie sind vorbei. Es wird kein nächstes Mal geben. Diese Erkenntnis führte direkt zur Nächsten:

Ich möchte mein Leben nicht mit Warten verbringen oder am Ende feststellen, dass ich bestimmte Dinge nicht erlebt habe, weil ich vergessen hatte, dass ich sie tun wollte. Argh. Wie schrecklich ist das denn? Wenn man nicht mehr weiß, dass man etwas tun wollte und irgendwann ist es zu spät.

Jaja, ich weiß, das klingt alles etwas endzeitlich und so. Aber es stimmt doch.

Also, als junges Mädchen wollte ich unbedingt Kanada sehen, vielleicht sogar dort studieren. Ich habe es mir toll vorgestellt, die Route 66 mit dem Motorrad runter zu düsen. Ich wollte immer ein Buch über meine Familie schreiben. Außerdem habe ich mir vorgestellt, wie ich meine Wohnung mit Stoffen aus der ganzen Welt dekoriere. Und später im Alter voll die coole Oma bin.

Mittlerweile sind neue Dinge wichtig – boah, was möchte ich gern mal länger als nur 1-3 Wochen im Jahr ohne Jacke draußen rumrennen, weil es so warm ist.

Ich möchte die amerikanische Ostküste sehen. Überhaupt möchte ich mehr reisen, ich möchte auch Orte wiedersehen, die mich als Teenager (London, Rom,…) berührt und beeindruckt haben.
Einen Roadtrip stelle ich mir immer noch toll vor, allerdings ziehe ich mittlerweile das Auto vor. Aber auch eine Europa-Interrail-Reise würde mir sehr gut gefallen! So ähnlich wie hier. Das Interrailticket gibt es übrigens noch, wir haben das schon recherchiert.

Ich will mit meiner Familie jeden Tag wie ein Fest erleben. Jede Menge Spaß, Leichtigkeit und Genuss. Ich möchte meinen Kindern Freude am Leben vermitteln, auch wenn der Alltag und die Umstände nicht immer so sind, wie sie es gern hätten. Ein echtes Vorbild ist für mich Joanna, vor allem in ihren älteren Posts wimmelt es vor Inspirationen was mit Kinder alles möglich ist!

Überhaupt mehr machen, einfach machen und sich nicht von Angst oder von was-könnten-die-anderen-denken oder auch von einem so-jung-bist-du-ja-auch-nicht-mehr abhalten lassen.

In diesem Sinne, wünsche ich euch eine fantastische Woche!
Sandra

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Eingeordnet unter Familienleben

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