Archiv der Kategorie: Familienleben

So hat Schulstress keine Chance – meine Tipps

Ihr Lieben,

wir haben die ersten 2 Schulwochen des neuen Schuljahres fast hinter uns. Wir sind wirklich gut gestartet, die Einschulung war sehr nett, wenig emotional, was daran gelegen haben könnte, dass der Lütte durch permanentes auf mir rumklettern, viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ich dachte, er würde die Musicalaufführung gespannter verfolgen, da habe ich falsch gedacht.

Ich glaube, unsere Große war auch erleichtert, dass der neue Lebensabschnitt nun endlich losging und auch der Alltag wieder strukturierter ist. Um diese Struktur geht es mir heute. Vor allem für die zahlreichen Erstklässler unter euren Kindern.

Obwohl mein Mann und ich zusammengenommen 26 Jahre allgemeinbildende Schulerfahrung haben, Uni und Co einmal nicht mitgerechnet, mussten wir vor 4 Jahren feststellen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen selbst zur Schule gehen und ein Schulkind zu haben. Nicht nur, weil sich im Bildungssystem immer mal wieder etwas ändert, sondern vor allem, weil man nun der ERWACHSENE ist und die VERANTWORTUNG hat.

Ihr habt also jetzt die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass ihr als Familie den Spagat schafft zwischen den Anforderungen der Schule zu entsprechen und sich dabei nicht aufzureiben, sondern entspannt zu bleiben. Denn Schule ist nur Schule.

Egal wie toll oder auch bescheiden euer Tag war, es kann und wird immer wieder vorkommen, dass eure Kinder Tage hatten, in denen sie mit den negativsten Energien konfrontiert wurden, die ihr euch vorstellen könnt. Ihre Laune wird also im Keller sein und die Hausaufgaben müssen dennoch erledigt werden. Juchu.

Hier kommen nun also meine Tipps, wie

1. wir also mein Mann unserem trödeligen Kitakind beigebracht haben, wie es sich organisieren muss, um pünktlich in der Schule zu sein und

2. dass Hausaufgaben gemacht werden müssen und wie man das mit soviel Spaß wie möglich erledigt. (Das war dann mein Part.)

Schultüte klein 4

zu 1. Wir legen großen Wert auf ein morgendliches Frühstück, dass heißt alle Familienmitglieder essen morgens eine Kleinigkeit und dabei sitzen wir in der Küche. Der Ablauf sieht folgendermaßen aus.
Mein Mann steht als erster auf und weckt die Große – ich war damals in Elternzeit…
Waschen und Anziehen
Frühstücken
wieder hoch gehen zum Zähne putzen
Anziehen und los gehen.

Es sind also 5 feste Punkte, die quasi abgearbeitet werden müssen. Dafür hat er sich 5 feste Uhrzeiten (DIGITALUHR) überlegt, bis wann was erledigt sein muss. Wir haben oben einen Digitalwecker und unten eine Uhr im Backofen. Diese Zeiten hat er mit der Großen in einer ruhigen Minute abgesprochen und ihr in den ersten Wochen immer wieder in Erinnerung gerufen. Dadurch wusste sie ganz schnell, wann sie in Verzug geriet, durch Trödeln, Dramen bei der Kleiderauswahl oder ähnliches.
Keine Sorge, es war immer genug Puffer da. Sie hatte und hat insgesamt mind. 1,5 Std. bis zum Unterrichtsbeginn. Das war und ist zu schaffen. Richtig zu spät gekommen ist sie ca. 2x.

Das Tolle an der Digitaluhr ist, dass sie auch von Kindern gelesen werden kann, die noch keine (Zeiger-)uhr lesen können und dass sie ein unabhängiger Taktgeber ist. Ich meine damit, dass nicht ihr Eltern die Blöden seid, die das Kind nerven und gängeln. Die Zeit vergeht nun einmal in ihrem festen Takt, da hat niemand Einfluss drauf.

Schultüte klein 3

Und nun zu 2.

Es gab Tage, da hatte sie keine Lust zum Hausaufgaben machen oder es fiel ihr aus anderen Gründen schwer. So etwas kennen wir von uns selbst ja auch. Da es mir wichtig war, dass sie sie macht, weil sie sich daran gewöhnen sollte, mussten Möglichkeiten zum Spannungsabbau her. Wir haben diese Dinge gemacht:

  • Fenster auf
  • tanzen, singen, hüpfen
  • Schimpfwörter sagen, nach jeder erledigten Aufgabe
  • Kuscheltier hin und her werfen und dabei sagen „Schuffi ist ein Doofi“, „Schnuffi ist ein Blödmann“, etc.
  • Kissen werfen, boxen, etc.
  • Arme kreisen, schwingen
  • bewusst tief ein- und ausatmen, „Hol dir neue Energie und lass alles alte raus!“
  • ab und zu was Süßes zur Belohnung

Hier findet ihr noch eine kleine motivierende Songauswahl:

Hier bin ich
up up up
no risk, no fun
ich will mehr 
let it go
shake it off
try everything
sowieso
Wir sind groß 
I´m still standing

Ich bin mir sicher, euch fallen noch mehr ein!

Schultüte klein 2

Die kleinen Zuckertüten habe ich spontan am Sonntagabend vor der Einschulung zusammen gebastelt. Weil ich keinen Süßkram zuhause hatte, musste ich an die Tanke … läuft bei mir.

Ich habe für jedes Kind eine gemacht und sie haben sich sehr gefreut!

Ich wünsche euch einen tollen Tag und berichtet dann mal, ob ihr ein paar Tipps umsetzen konntet und wie sie euren Süßen gefallen haben!

Viele Grüße
Sandra

 

 

 

 

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Kunst für Kinder oder einmal Kultur bitte!

Ihr Lieben,

der ein oder andere hat es in meinen Instastories schon gesehen, wir haben letzte Woche zur Abwechslung mal einen Ausflug innerhalb Hamburgs gemacht.

In unserem Urlaub waren wir mit den Kindern in Hamburgs Westen, genauer gesagt im Jenisch Haus und Park.

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Ganz wie Touristen sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren… Wir hatten unseren Ausflug ganz konkret vom Wetter anhängig gemacht, denn diesmal hatten wir einen Plan:

Ins Jenisch Haus wollten wir schon lange und dort im Park ein Picknick machen sowieso. Für alle, die das Jenisch Haus nicht kennen, es ist eine klassizistische Villa mit einer großen Parkanlange, die für Ausstellungen, Konzerte, etc. genutzt wird. Sie ist längst nicht so groß wie die Kunsthalle, daher sind die Ausstellungen, die oft auch sehr besonders sind, für Kinder gut zu bewältigen. Ich habe vor Jahren auch mal eine Ausstellung zum Thema „Brautmode“ gesehen! Heiraten kann man dort übrigens auch…. 😉

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Diesen Sommer war es endlich soweit, wir hatten Zeit, das Wetter sollte gut werden und die Ausstellung klang kindkompatibel…

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Also haben wir uns Bilder des deutschen Impressionisten Ernst Eitner angesehen, der auch die meiste Zeit seines Lebens im Norden zuhause war. Wir haben die Kinder an die Hand bzw. auf den Arm genommen und die Gemälde wir Bilderbücher betrachtet.

„Guck mal! Eine Kuh!“ oder „Findest du nicht auch, dass es dort an der Binnenalster heute noch genauso aussieht?“

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Ihr seht, es ist innen teilweise und zum Schutz der Gemälde ziemlich dunkel, daher ließen sich diese schlecht fotografieren. Ihr müsst sie euch also selbst anschauen. Hier ein kleiner Einblick in die Dauerausstellung.

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Die Mitarbeiter des Jenisch Hauses sind auch immer nett und freundlich und haben unseren Lüttem erstmal den Museumsgang gezeigt. Kennt ihr nicht?

Hände hinterm Rücken verschränken und langsam durch den Raum schreiten und wer etwas genauer betrachten möchte, der beugt sich ein klein wenig vor. 😉

Wir haben uns nach dem Picknick und der Ausstellung noch den Park etwas beguckt und sind anschließend mit den HVV-Fähren zu den Landungsbrücken gefahren und dann weiter nach Hause.

Es war ein toller Tag mit super Sommerwetter! Ein richtiger Traum!

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Wir waren nicht das letzte Mal dort!

Genießt euer Wochenende,

Sandra

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Eingeordnet unter Familienleben, Urlaub

Alles Gute zum Schulstart

Ihr Lieben,

die Sommerferien sind bei einigen von euch schon eine Weile vorbei und hier in Hamburg fängt heute die Schule wieder an.

Nur nicht für uns, denn unsere Große wechselt dieses Jahr die Schule. Das Gymnasium, auf das sie ab Montag gehen wird, wird sie und ihre Mitschüler mit einer Einschulungsfeier willkommen heißen.

Diese Einschulungsfeier wird anders sein diesmal, wir werden Andere sein. Eine Familie von 4 und ohne dicken Babybauch.

Aber auch an den Kindern wird man es sehen können, dass sie in den letzten 4 Jahren viel erlebt haben und schon routinierte Schüler sind, die ein bisschen besser wissen, was sie erwarten wird. Am anrührendsten wird sicherlich ihr Anblick, Fünftklässler sind zum Teil sehr unterschiedlich groß, wie Orgelpfeifen werden sie dann vor uns Eltern stehen.

Und wir Eltern, sind wir auch gewachsen? Werden wir wieder ein oder zwei Tränchen verdrücken, weil die Zeit so rennt, weil unsere Kinder so wunderschön sind und wir so stolz auf sie sind, weil wir spüren, dass wir die Hälfte ihrer Kindheit schon überschritten haben? Acht Jahre noch, dann sind sie fertig mit der Schule und gehen los ins Erwachsenenleben.

Acht Jahre, die wir nutzen wollen! Acht Jahre, die ich nutzen will, Tag für Tag, versuchen möchte die allerbeste Zeit und die größtmögliche Freude mit meinen Kindern, mit unserer Großen zu erleben!

Ich geh sie dann mal abküssen.

Einschulung_a Kopie

Eure Sandra

p.s.

Eigentlich sollte das ein ganz anderer Post werden, aber es kam so über mich….

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