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Vom Vorlesen und Philosophieren

Ihr Lieben,

heute kommt mal wieder eine Buchempfehlung von uns zu euch. Diesmal sind es zwei Bilderbücher, die ich euch vorstellen möchte.

Beiden gemeinsam ist, dass jeweils ein Bär im Mittelpunkt steht, der keine ganz klassische Geschichte erlebt. Beide Bücher haben einen anderen Ansatz.

In der Geschichte vom „Bär(en), der nicht da war“ von Oren Lavie stellt der Bär sich und denen, den er begegnet, wunderbar philosophische Fragen, z.B.

Oren LAVIE der Bär, der nicht da war

ob es besser ist, der Erste oder der Letzte zu sein, wenn man der Einzige ist. Zusätzlich stellt er fest, dass er es besser findet an Blumen zu riechen, als sie zu zählen und auch dass es dazugehört sich zu verirren, wenn man geradeaus möchte.

Oren LAVIE der Bär, der nicht da warOren LAVIE der Bär, der nicht da war

 

Ich finde das Buch ehrlich ganz wunderbar. Auf eine nette Art und Weise bietet es die Möglichkeit sich mit den Absurditäten des Lebens auseinanderzusetzen und auch mal eine andere Sichtweise anzunehmen. Zugegeben ein, zwei Stellen sind etwas sperrig, wir haben diese ab und zu ausgelassen.

Das zweite Buch „Der Bär und das Wörterglitzern“ besticht vor allem durch seine wundervollen Illustrationen, die ich mir glatt ins Wohnzimmer hängen könnte.

Agnès de Lestrade Der Bär und das WörterglitzernAgnès de Lestrade Der Bär und das Wörterglitzern

Es ist ein stimmungsvolles Buch, welches fast ganz ohne Text auskommt und dadurch ebenfalls zum Dialog zwischen Vorleser und Zuhörer anregt. Ich bin glatt dafür, ab und zu nur über die Bilder zu sprechen und den Text ganz und gar wegzulassen. Jeder kann so seine ganz eigene Interpretation finden und seine Gefühle in Worte kleiden. Wer mehr sehen möchte, hier ist es ganz wundervoll in Szene gesetzt.

 

Viel Spaß beim Schmökern, Träumen und Philosophieren wünscht euch,
Sandra

 

 

 

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