Archiv der Kategorie: Rezepte

Kürbiswaffeln oder #herbstherbsthurra

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr schon die Kuscheldecken, Kissen und Kerzen herausgeholt und es euch gemütlich gemacht? Oder seid ihr lieber draußen unterwegs und sammelt Kastanien, Eicheln und bunte Blätter?

Herbstherbst1

Der Herbst ist da und mit ihm all die Dinge, die wir so mögen, heiße Schokolade auf der Couch, vorlesen,  Apfelpunsch auf dem Spielplatz, Kastanien suchen, Morgennebel und bunte Blätter, heiße Suppe beim nach Hause kommen und leckere Kürbiswaffeln.

Herbstherbst_kürbis waffeln3

Die Waffeln lassen sich ganz einfach herstellen und sind auch noch so gesund, dass wir sie auch zum Frühstück essen können. Unsere Große wollte erst keine, weil sie Waffeln nicht mag… nun ja, ich glaube, sie mag sie doch.

Herbstherbst_kürbis waffeln2

Was aber auch daran gelegen haben könnte, dann ich den Kindern verschwiegen habe, dass da Kürbis drin ist… öhm.

Lange Rede, kurzer Sinn – hier kommt das Rezept. Wenn ich die doppelte Menge mache, dann habe ich welche über, die ich einfriere.

trockene Zutaten
110g Mehl – Dinkelvollkorn, Buchweizen, Hafer, was ihr da habt + mögt, gern gemixt
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
1 Prise Muskat
etwas Vanille, wenn ihr da habt

flüssige Zutaten
2 EL Kokosöl
1 EL Mandelmus
2 Eier
2 EL Kürbispüree – ich hatte Hokkaido übrig
60g Datteln
200ml (Pflanzen-)Milch

Datteln in der Milch einweichen, dann pürieren.
Dann restliche flüssige Zutaten dazugeben und verrühren oder nochmal den Pürierstab benutzen, dann spart ihr Abwasch und müsst das Kokosöl auch nicht erwärmen.

Alles mit den trockenen Zutaten verrühren.

Das Waffeleisen vorheizen und etwas einfetten, je nachdem wie gut eure Antihaftbeschichtung ist… Waffeln backen.

Wir essen sie oft noch in der Küche stehend, schwatzend und Quatsch machend direkt aus dem Waffeleisen. Sie schmecken, aber auch am Tisch hervorragend! Vermute ich jedenfalls.

Ich wünsche euch einen guten Appetit, viel Spaß beim Backen und überhaupt, genießt den Herbst!
VG Sandra

 

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Brügger Klosterkuchen – meine Version

 

Ihr Lieben,

heute stelle ich euch das Rezept unseres Lieblingskuchens vor. Er ist superschnell und sehr unkompliziert gemacht, schmeckt sensationell, ist sehr wandelbar und auch noch gesund. Mehr Argumente kann es nun wirklich nicht geben, finde ich. Ach so, einfrieren kann man ihn auch.

Wer mir auf Instagram folgt, durfte ihn vor ein paar Wochen schon in meiner liebsten Version bewundern –

Klosterkuchen mit Pflaumen_Äpfel

mit Äpfeln und Pflaumen. Außerdem habe ich den Instas verraten, warum der Kuchen Klosterkuchen heißt.

Klosterkuchen mit Kirschen1

Als ich mit unserer Großen schwanger war, war ich mit einem Uniseminar in Brügge. Dort haben wir im Brügger Kloster übernachtet, zusammen mit den Nonnen an ihren Gebeten und ihrem Tagesablauf teilgenommen und viel mit ihnen gesprochen. Diesen Kuchen gab es dort jeden Nachmittag und wir waren alle ganz versessen darauf. Mittlerweile habe ich das Rezept etwas modifiziert und die Nährstoffdichte etwas erhöht.

Aktuell befinden sich diese Schätzchen mit Kirschen bei uns in der Küche:

Klosterkuchen mit Kirschen2

Ihr braucht dazu: 

1 Töpfchen Naturjoghurt ca. 125g – als Messbecher benutzen oder eine klass. Kaffeetasse verwenden
3 Töpfchen Mehl – gern verschiedene Sorten gemischt, ich hatte Dinkel & Buchweizen
1 Töpfchen Öl – Raps, Kokos, gschmolzene Butter
1 Töpfchen Birkenzucker
1 Töpfchen in Dinkelmilch eingeweichte und pürierte Datteln
3 Eier
Vanille
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver

Obst nach Belieben

Anleitung:

Ofen auf ca. 150-170 Grad vorheizen, abhängig von der Kuchenform

Eier trennen und Eischnee schlagen

Eigelb mit den restlichen Zutaten verrühren

Eischnee unterheben

Teig in die Form füllen – ohne Obst eignet sich eine Kastenform, ansonsten Springform oder Blech
(abgetropftes) Obst dazugeben, evtl. leicht eindrücken.

Ca. 60 Minuten backen. Stäbchenprobe!

 

Wenn ihr den Kuchen auf ein Picknick mitnehmen wollt, dann vergesst lasst einfach das Backpulver weg. Er schmeckt genauso grandios, nur ist er dann weniger fluffig. Habe ich extra für euch getestet! Ein Service ist das hier!…

Viele liebe Grüße und lasst es euch schmecken!
Eure Sandra

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Über To Do´s und andere

Kennt ihr das auch? Kaum habe ich ein ToDo auf meiner Liste erledigt, ploppen 5 weitere auf. Ich weiß gar nicht, was das soll! Das Nervigste dabei ist, dass das alles wichtige und dringende Sachen sind, die mich aber leider von anderen, übergeordneten Projekten abhalten.

Ein Beispiel. Kaum habe ich unser Teeregal aufgeräumt – es war DRINGEND notwendig. Fragt lieber nicht. Und ein zweites Regalbrett in der Küche hätte es ebenso nötig, kann aber auch noch warten, weil es schon so lange so aussieht… ähm.

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Da stelle ich fest, dass 2 Fahrrädern reperaturbedürftig sind, genauso wie das Auto. Unser Osterurlaub endete damit, dass uns jemand hinten raufgefahren ist. Es ist, GOTT SEI DANK, niemanden etwas passiert, aber die Stoßstange muss erneuert werden…

Auch habe ich soviel Wäsche wie seit Monaten nicht. Dabei ist das gute Wetter wieder vorbei, bei dem die Kinder viel draußen sind und keine Regenhose tragen. Ich verstehe nicht, woher diese Berge kommen.

Eines nach dem anderen und bloß nicht die gute Laune verderben lassen ist daher meine Devise. Es kommt schon alles wie es kommen soll und dabei haben wir den größten Spaß!

Letzte Woche hatten wir am Nachmittag Spielbesuch und ich habe Zimtschnecken gemacht. Aufgrund der vollen Agenda mit fertigem Hefeteig aus der Kühltheke. Die waren so schnell aufgefuttert, dass ich sie Sonntag direkt noch einmal gebacken haben. Wegen der Abwechslung gab es Samstag Apfel-Birnen-Erdbeer-Rhabarber-Crumble mit Vanillesoße.

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Und damit mir die Ideen garantiert nicht ausgehen, habe ich mir etwas neue Inspiration gegönnt.

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Ich muss weiter machen, ihr wisst schon.

VG Sandra

 

 

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