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Wenn wir Besuch bekommen

Wir hatten am Wochenende Besuch von meiner Schwester mit ihrer Familie und unseren Eltern. Wir wohnen alle in verschiedenen Städten in Deutschland, daher ist so ein Besuch immer mit einer oder mehreren Übernachtungen verbunden. Von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag waren wir 9 Personen, 6 Erwachsene und 3 Kinder. Da wir nun bei aller Wiedersehensfreude nicht von Luft und Liebe leben können, habe ich Freitagfrüh für uns alle eingekauft. Es sollte ja sehr heiß werden – jippie! – daher waren schon 4 Sixpacks Wasser im Wagen und einige Liter Saft. Also fehlten noch Brötchen Käse, Wurst, Lachs, Frischkäse für´s Frühstück – Marmelade, Honig und Schokocreme hatten wir Zuhause -, desweiteren wollten wir Freitagabend Grillen, also noch Grillgemüse, Salat, etc. Meine Schwester blieb noch eine Nacht länger, also auch noch Abendessen für Samstagabend und Essen für den ganzen Sonntag. Der Einkaufswagen war mehr als gefüllt. Ihr könnt es euch sicher vorstellen. Ebenso sicher die Blicke, die ich erntete. Ich frage mich dann immer, ob in HH nur Singles leben? Oder Rentnerpaare? Das war ja nicht das erste Mal, dass ich komisch beguckt wurde. Ich wurde auch schon gefragt, ob ich einen LKW draußen stehen hätte?? Ich verstehe solche Reaktionen irgendwie nicht. Ja, der Wagen war super voll und super schwer. Toilettenpapier und Tomatenketchup hatte ich sogar vergessen! Hinzu kommt, dass unsere Mama JEDES MAL auch etwas zu Essen mitbringt. Dieses Mal waren es gefüllte Paprikaschoten für Samstagmittag, Grillwürstchen und Fleisch, sowie Süßes für die Süßen und außerdem Erdbeeren und Kirschen aus dem Garten. Es war also nicht alles, was wir an diesem Wochenende gegessen und getrunken haben oder sonst wie konsumiert haben. Den Kuchen hatte ich sogar schon fertig. Desweiteren waren im Einsatz: Zewa-Tücher, Servietten, diverse Ketchups, Tees, Seife, Spüli, SpülTabs… Das muss doch alles irgendwie ins Haus gelangen. Dafür sorge meistens ich. Wir haben super gern Besuch, freuen uns wenn unsere Lieben kommen und möchten sie dann verwöhnen. Wir mästen unseren Besuch nicht, aber es muss auch keiner hungern. Wenn ich also jemanden mit einem supervollen, schweren Einkaufswagen sehe, dann bekommt er von mir ein strahlendes Lächeln. Weiß ich doch, dass er oder sie seine Zeit mit vielen lieben Menschen verbringt. In diesem Sinne einen grünen Smoothie mit Avocado, Rucola, Blattsalat, ein wenig Haferflocken, naturtrüben Apfelsaft und Wasser. 20150707_075704 Genießt den Sommer, am besten mit euren Lieben! Sandra P.S. Das Wochenende war übrigens der Knaller! Sooo schön!!!

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homemade fruit leather

Erinnert Ihr Euch noch an die sauren Fruchtgummibänder, die man früher beim Bäcker für wenige Pfennige kaufen konnte? Bei mir haben die ja einen gewissen Suchtfaktor ausgelöst. Weswegen ich öfter ganz bewusst daran vorbeigegangen bin, ganz nach dem Motto „Gar nicht erst anfangen!“

Genauso lecker, genauso süchtig machen und VIEL VIEL VIEL gesünder ist die folgende Variante:

Fruchtbänder fruit leather tomatenstulle.de tomatenstulleblog.wordpress.com

Tadadaaa! Darf ich Euch vorstellen? Selbstgemachte Fruchtbänder. Eine tolle Alternative zu Gummibärchen und für alle, die Trockenobst nichts abgewinnen können.

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Ich habe erst einmal zwei Varianten hergestellt, Apfel mit einer Handvoll Spinat – keine Sorge, man schmeckt ihn nicht raus! – und Erdbeer-Himbeer. Beide Kinder haben sie quasi verschlungen! Ich habe sie dem Schulkind megahappy in die Brotdose gepackt und mir das Krönchen der Mami des Jahres gerade gerückt! Yeah!

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Die Herstellung ist denkbar easy! Ihr könnt alle Früchte nehmen, die Ihr mögt und sehr gern mit Gemüse kombieren. Ich möchte noch ganz kreativ Pfirsich, Nektarine  ausprobieren, eventuell mit Lavendel verfeinert. Aber auch Melone stelle ich mir toll vor. Oder Pflaumen… Aber auch die grüne Variante mit Feldsalat, statt Spinat… Oh so viele Möglichkeiten sich auszutoben! Hach ja…

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Ihr müsst nur das gewünschte Obst pürieren, evtl. etwas süßen, und dann die relativ flüssige Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mehrere Stunden im Ofen mit geöffneter Tür bei ca. 50-100Grad trocknen lassen. Festes Obst wie Äpfel und Birnen vorher kurz im Topf dünsten, so dass Ihr es pürieren könnt.

Wer die nicht permanent offen stehen lassen kann oder möchte, öffnet sie einfach immer wieder kurz und lässt den Dampf entweichen.

Hier nun die Rezepte.

Apfel-Spinat-Bänder:

3 Äpfel
1 Handvoll Babyspinat
Zimt
Wasserevtl. Zucker o.ä.

Ich habe die Äpfel nur teilweise geschält, kleingeschnitten und die Kerngehäuse entfernt. Anschließend mit etwas Wasser in einen Kopftopf gegeben und maximal 10 Min. gedünstet. Je mehr Wasser Ihr nehmt, desto länger dauert die Trocknungsphase. Dann den Spinat und etwas Zimt dazu. Etwas abkühlen lassen und ab in den Mixer. Nach Geschmack süßen und anschließend auf dem Backblech verstreichen. Anschließend bei 50 – 80 Grad im Backofen trocknen lassen.

 

Erdbeer-Himbeer-Bänder:

3 Tassen Erdbeeren
1 Tasse Himmberen
wer mag kann noch ein paar Basilikumblätter hinzufügen, sehr lecker!
evtl. Zucker o.ä.

Alle Zutaten in den Mixer geben und anschließend auf dem Backblech verteilen. Ab in den Ofen. Das dauert je nach Ofen und Dicke/Menge 3-5 Stunden. Die Dauer leider variert sehr. Wenn es fertig ist, ist die Masse trocken, aber noch biegsam, irgendwie ledrig. In Streifen schneiden und in einer Brotdose o.ä. aufbewahren. Wer mag, kann sie noch rollen und zu netten kleinen Päckchen verschnüren. Schon habt Ihr ein tolles Geschenk!

Viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende wünscht
Eure Sandra

 

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was aus der BIO-Kiste KW 9 wurde…

Die BIO-Kiste der letzten Woche war ein Knüller, ich war SOFORT inspiriert und habe schlicht vergessen Fotos zu machen. Daher hier nur von Sonntag früh… in der etwas abgespeckten Version.

BIO-Kiste KW 9 tomatenstulleblog.wordpress.com

Eigentlich haben wir Karotten, Brokkoli, Austernpilze, Topinambur, Schnittlauch und Knollensellerie bekommen. Ein Teil der Austernpilze sind direkt in mein Freitagsmittag – MieNudeln mit Thai-Soße – gewandert! Habe ich eigentlich schon über meine Liebe zu Mie-Nudeln berichtet? Oh, dass muss ich nachholen! Äh bald…

Am Samstagabend gab es Putengeschnetzeltes mit Reis, Brokkoli, Möhren und Erbsen. Das Mischgemüse war so schnell aufgegessen, dass ich davon kein Foto mehr schießen konnte.  Ihr wisst bestimmt alle wie Möhren mit Erbsen aussehen, oder?! ODER???

Geschnetzeltes mit Brokkoli tomatenstulleblog.wordpress.com

Die Soße habe ich aus dem Bratensud des Fleisches und gekochtem und pürierten Topinambur und Sellerie gemacht. Ich habe quasi meinen eigenen Fond hergestellt. Es hat allen sehr gut geschmeckt! So gut, dass ich um meinen Foto-Teller regelrecht kämpfen musste… jaja!

Geschnetzeltes mit Brokkoli tomatenstulleblog.wordpress.com

Unser Sonntagsessen bestand aus Kartoffelbrei mit Radicchio-Salat, Fisch und Soße. Für das kleine Kind hatte ich noch eine Packung Buttergemüse gemacht. Das Schulkind verweigert momentan gekochtes Gemüse…

Ich hatte ja bereits berichtet, dass wir mindestens einmal am Wochenende so richtig deutsch essen. Kartoffeln, Gemüse, Fleisch oder Fisch. Hier bekommt Ihr nun einen Eindruck davon.

Kartoffelbrei mit Fisch und Radicchio tomatenstulleblog.wordpress.com

Auch die Soße vom Sonntag beinhaltete Sellerie – dem Schulkind hat es übrigens auch gemundet…. Es hatte natürlich nur Kartoffelbrei und Soße. Nun ja.
Der Fisch war ein Seehechtfilet aus der Tiefkühltruhe mariniert mit Olivenöl und Rosmarin, das ich im Ofen gegart habe.

Kartoffelbrei mit Fisch und Radicchio tomatenstulleblog.wordpress.com

Da ich diesmal nichts abgewogen habe, schreibe ich Euch nur die Zubereitungsweisen auf.

Putengeschnetzeltes:

Reis nach Packungsanweisung kochen.
Möhren schälen, klein schneiden und mit wenig Wasser kochen. Wenn sie bissfest sind, die TK-Erbsen hinzufügen. Topinambur und Knollensellerie schälen, klein schneiden und in einem extra Topf gar kochen. Ich habe eine große Knolle Topinambur und eine dicke Scheibe Sellerie genommen.
Den Brokkoli habe ich in meinem Dampfgareinsatz für die Mikrowelle dampfgegart – ich hatte einfach nicht genug Platten auf meinem Herd… 😉
Das Fleisch in etwas Öl anbraten mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Sahne o.ä. ablöschen, etwas Wasser mit Gemüsebrühe dazugeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen. Inzwischen den Topinambur und den Sellerie pürieren und zum Geschnetzelten geben.
Den Reis abgießen.
Das Kochwasser des Mischgemüses (Möhren und Erbsen) zum Fleisch geben, alles aufkochen lassen und mit Speisestärke o.ä. andicken. Wer mag kann das Mischgemüse noch mit einem Stück Butter und/oder Petersilie verfeinern.

Fertig!

Kartoffelbrei mit Fisch und Radiccio-Salat:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Das Kochwasser auffangen und damit die Kartoffeln stampfen, Milch, Sahne, Butter o.ä. für die Geschmeidigkeit dazu geben. Mit etwas Muskatnuss würzen. Ihr braucht nicht das ganze Kochwasser!!!
Den tiefgekühlten Fisch habe ich in Alufolie gewickelt und im Ofen nach Packungsanweisung gegart.
Für den Salat einen halben Radicchio waschen und in feine Streifen schneiden. Einen Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in feine Streifen schneiden. Ich habe ein Dressing aus Zitronensaft, neutralem Salatöl, etwas Zucker, Salz, Zitronenpfeffer und Schnittlauch angerührt.
Für die Soße habe ich wieder eine dicke Scheibe von dem Knollensellerie geschält und kleingeschnitten, in einem extra Topf mit etwas Wasser und Gemüsebrühe gar gekocht und anschließend püriert. Da ich ja noch ein Buttergemüse (TK) hatte, habe ich wieder das Kochwasser der Soße hinzugefügt und aufkochen lassen. Anschließend habe ich die Soße mit Zitronenpfeffer und Sahne verfeinert und mit Speisestärke angedickt.

Fertig!

 

Ich hoffe, Ihr versteht meine Beschreibungen. Bei Fragen gilt, immer fragen!!!! Das Prinzip ist sehr simpel. Ich koche Gemüse in Brühe, püriere es und verfeinere das Ganze mit Sahne, Butter, Gewürzen, Kräutern – je nachdem was ich parat habe – und dicke es anschließend auf Soßenkonsistenz an. Und schon habe ich – TADAAAA – etwas Gemüse untergejubelt!

Ich wünsche Euch eine tolle Woche und viel Spaß beim Kochen!
LG, Sandra

Ein Kommentar

4. März 2015 · 10:00