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Erdbeer-Pavlova

Wir alle lieben Baisers. Ob in der Adventszeit, als Kuchenbelag oder eben als Pavlova. Diesmal habe ich die mehrere Kleine gemacht. Noch hübscher sieht eine große Pavlova aus, die dann wie ein Kuchen angeschnitten wird.

Erdbeer-Pavlova tomatenstulleblog.wordpress.com tomatenstulle.de

Weil die Erdbeersaison noch nicht begonnen hat, habe ich welche aus der Tiefkühltruhe genommen und ein wenig mit Vanillezucker bestreut. Daher auch der Saft.

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Da sie nur langsam im Ofen backen, eignen sie sich leider nicht für spontanen Besuch. Aber sie machen schwer was her und sind trotzdem super einfach herzustellen. Und natürlich sehr lecker! Überzeugt Euch einfach selbst!!!

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Rezept:

3 Eiweiß,
150g Zucker,
1 Prise Salz,
1/2 TL Speisestärke,
1/2 TL Zitronensaft

150g Sahne
150g Erdbeeren

Backofen auf 120 Grad vorheizen, Backpapier auf ein Blech legen. Die Eiweiße mit dem Salz ganz steif schlagen, nach und nach 4 El Zucker hinzugeben. Restlichen Zucker unterheben, dann die Speisestärke drüber sieben und zusammen mit dem Zitronensaft unterheben. Die Masse mit Hilfe eines Spritzbeutels oder Löffels auf Blech geben, am besten kreisförmig und eine Mulde schaffen. 1-1,5 Stunden backen und am besten über Nacht im Ofen auskühlen lassen.

Am nächsten Tag die Sahne steif schlagen, auf die Baisers geben, die Erdbeeren dazu. Evtl. mit etwas Erdbeersaft beträufeln. Fertig sind die Pavlovas!

Süße Grüße sendet
Eure Sandra

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30. März 2015 · 10:23

Kalifornischer Eierkuchen für Joanna

Ich war 9 Jahre alt, als ich bei meiner Großtante ein Kochbuch nur mit Frühstücksrezepten entdeckte. Ich war hin und weg. Ja, dachte ich, das ist es! Ich verliebte mich auf der Stelle!!! Auch in den „Kalifornischen Eierkuchen“. Seitdem wollte ich irgendwann einmal dieses Rezept ausprobieren. Das war vor 25 Jahren! Unglaublich, oder?!

Gestern hat Joanna gepostet, dass sie mit ihren Kindern für eine Weile nach Kalifornien zieht. Einfach so, weil es gerade irgendwie passt und alle Lust darauf haben und weil das Leben zu kurz ist, um es lediglich zu verträumen. Das hat mich so umgehauen, dass ich erst dachte, sie scherzt. Nein, das tat sie nicht. Sie hat Nägel mit Köpfen gemacht, gleich als ihre Tochter sie fragte: „Können wir dort hinziehen?“

Ich kann und möchte auch momentan nicht nach Kalifornien ziehen, auch wenn ich gern ein paar Jahre ohne Winterklamotten auskommen möchte. Ohne zu frieren versteht sich! Aber ich finde, ich habe lange genug auf den Kalifornischen Eierkuchen gewartet. Hier ist er also! Für Joanna! Und Noelle! Und mich!

Kalifornischer Eierkuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie es geduftet hat in unserem Zuhause? Köstlich! Und als ich dann die Erdbeeren und Lychees auf den heißen Eierkuchen gegeben habe, karamellisierte der Erdbeersaft sofort und es roch noch herrlicher! Auf der Stelle lag ein verheißungsvoller Sommerduft in der Luft und ich wusste, warum es ein Kalifornischer Eierkuchen ist.

Kalifornischer Eierkuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

Ich frage mich immer wieder, warum ich so lange darauf gewartet habe? Der Eierkuchen lässt sich super schnell und einfach zubereiten! Er eignet sich toll für ein großes Familienfrühstück, für einen Brunch oder auch für ein leckeres Mittagessen mit den Kindern. Auch das Obst ist variabel, wer Lychees nicht mag, kann sie also weglassen oder ersetzen. Denn die Erdbeeren schmecken sooo fantastisch dazu, dass ich sie nie und nimmer ersetzen würde!

Kalifornischer Eierkuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

Laut Rezept soll er sofort serviert werden. Nachdem das kleine Kind und ich eben etwas genascht haben und ich für die süße Leckerei sofort innig abgeküsst wurde (hach!), kann ich berichten, er schmeckt auch kalt toll!

Kalifornischer Eierkuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

 

Bevor ich Euch nun also das Rezept verrate, möchte ich Joanna noch sagen: „Du bist einfach wundervoll! Ich wünsche Euch allen eine grandiose Zeit in Kalifornien! Ich freue mich schon sehr davon zu lesen! Danke für alles!“

Jetzt geht´s los:

50g Butter, in ganz Kalifornien nimmt wohl niemand mehr soviel …
5 Eier
185g Mehl
300ml Milch
Salz
250g Erdbeeren, ich habe die TK-Variante genommen, da gibt es mittlerweile Hervorragende
1 Dose Lychees
2 Päckchen Vanillezucker

Die Butter in eine große, ofenfeste Pfanne geben und im vorheizten Ofen 200-225 Grad schmelzen lassen. Eine große Auflaufform tut es auch. Ich habe meinen roten Bräter genommen, in dem ich auch das Rinderragout zubereitet habe. Währenddessen die Eier schaumig schlagen, dann Mehl und Milch unterheben. Mit einer Prise Salz würzen. Die Masse in die heiße Pfanne/Form gießen und ca. 30 Minuten im Ofen backen.
Die Erdbeeren putzen, die Lychees gut abtropfen lassen, beides in einer Schüssel mit dem Vanillezucker vermengen.
Den Eierkuchen aus dem Ofen holen, den Obstsalat dazugeben und sofort den Duft genießen! Dann servieren.

Wer mag, kann auch ein Päckchen Vanillezucker in den Teig geben und das Obst mit dem anderen süßen.

Viele Sonnengrüße,
Eure Sandra

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18. Februar 2015 · 15:30

Thailand-Urlaub jetzt auch für zu Hause

Unseren Wochenendeinkauf mache ich freitags ohne Mann und Kinder, das hat viele Vorteile, aber auch einen Nachteil. Sogenannte Impulskäufe, also spontanes Wagenbeladen und ach-das-könnten-wir-ja-auch-mal-wieder-essen der anderen Familienmitglieder fehlen. Also stelle ich immer wieder die Frage: „Was wollt ihr essen? Soll ich ewas bestimmtes kaufen? Was wünscht ihr euch?“ Ihr wisst sicher, welche Antworten ich erhalte. Richtig, meist so etwas wie: „Schokocreme!!!!“ und „Weiß ich nicht!“ „Keine Ahnung…“

Wenn also dann doch einer meiner Lieben einen Wunsch äußert bin ich richtig dankbar und setze ihn auch schnellstmöglich um. Zum letzten Wochenende wollte mein Mann asiatisch essen. Übersetzt bedeutet das irgendetwas in Richtung Thai-Küche. Ich habe da verschiedene Rezepte, alle schmecken wirklich gut, aber sooo richtig wie beim Thailänder eben nicht.

Seit ein paar Wochen probiere ich eine neue Einkaufsroutine aus, also schaue in welchen Läden ich was bekomme und wie es am einfachsten für mich zu handhaben ist. Genug der langen Vorrede:

Ich stehe also in dem einen Edeka, auf dem Einkaufszettel den Thai-Wunsch und gucke mich gründlich um. Finde ganz schnell frischen Koriander und freue mich schon sehr! Weiter im Geschäft bei den Spezialitäten gucke ich noch wieder ganz genau und in Ruhe und entdecke fertige Gewürzmischungen in der Tüte für die verschiedensten asiatischen Gerichte, von thailändisch über indisch bis zu chinesisch. Ich greife mir eine Tüte und studiere die Inhaltsstoffe und bin beeindruckt!!! Nur Gewürze, keine E-Stoffe, Konservierungsstoffe oder Aromen. Ich studiere 2 weitere Tüten und freue mich immer mehr. Also landen nach einem Blick auf den Schärfegrad Thai Yellow Curry und Thai Red Curry in meinem Einkaufswagen. Ich kaufe noch Basmatireis, Hühnerbrustfilet und Asia-Gemüse-Mix aus der Tiefkühltruhe sowie mein restliches Zeug ein und halte noch einen netten Plausch mit der Kassiererin. Kokosmilch und TK-Erbsen hatte ich noch zu Hause.

Thai-Urlaub tomatenstulleblog.wordpress.com

Samstag sollte es nun soweit sein. Ich halte mich an die Zubereitungsweise, nicht aber an die Mengenangaben. Ich bin wahnsinnig gespannt. Langsam breitet sich ein feiner thailändischer Duft in meiner Küche aus und was ich in der Pfanne so sah, versprach umwerfend zu sein.Thai-Urlaub tomatenstulleblog.wordpress.com

Ich kann nur sagen, es war grandios! Umwerfend grandios! So großartig, dass es mir so egal war, dass das große Kind lieber ein Brot essen wollte und das kleine Kind nur die Erbsen rauspulte. Ich saß am Esstisch und fühlte mich wie im siebten Thai-Himmel! Ich sah schon Palmen um mich herum und hörte Meeresrauschen. Hach…

Thai-Urlaub tomatenstulleblog.wordpress.com

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Rezept:

400g Hühnerbrustfilet
1-2 Dosen Kokosmilch, je nach gewünschter Soßenmenge
1 Tasse TK-Erbsen
1 Tasse TK-Asia-Gemüsemix
1/2 Dose abgetropfte Mango
1/2 Tasse Kürbis (Butternut oder Hokkaido)
1 Tüte Thai Red Curry
neutrales Öl

Basmatireis

Reis nach Packungsangabe kochen. Hühnerbrustfilet waschen, abtupfen und klein schneiden. Die Mango klein schneiden. Den Kürbis hatte ich in Würfel eingefroren. Öl in der Pfanne erhitzen, die Gewürzpaste 1 Minute darin kochen. Dann die Hälfte der Kokosmilch dazu und ca. 3 Min. kochen bis sich ein Fettfilm gebildet hat – habe ich nur schwer erkennen können. Dann die Hühnerbrust dazu. Nun die restliche Kokosmilch, sowie das Gemüse dazu. Ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Mit Reis und frischem Koriander servieren und von Palmenstränden träumen. Wer nicht mehr genau weiß wie das geht, bitte hier entlang…. 

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9. Februar 2015 · 13:02