Schlagwort-Archive: Käse

zweierlei Blätterteig-Partyhäppchen

Hier kommen nun endlich die versprochenen Partyhäppchen. Vor lautern feiern, komme ich gar nicht zum Bloggen….

Inspiriert haben mich Diana und Andreas mit ihren Balkon-Tapas. Als ich das gesehen habe, war mir klar. Ich muss das ausprobieren!!! Herzhaft, niedlich klein und schnell in der Zubereitung! Was will ich mehr?! Der Party-Februar drängte sich zum Versuchen  geradezu auf.

Blätterteig-feta-hack tomatenstulleblog.wordpress.com

Blätterteig-feta-hack tomatenstulleblog.wordpress.com

Da ich in der Küche selten online bin, habe ich die Schafskäse-Variante nach meiner Erinnerung gefertigt… und weil mir die erste Fuhre soooo gut geschmeckt hat –  jaja, ich habe die noch heißen Teilchen gleich verputzt und mir fast die Mund verbrannt – habe ich Lust auf eine Version mit Hackfleisch bekommen.

Die ist auch ganz großartig!! Perfekt auch für die Verarbeitung von Bolognese-Soße-Resten, aber das nur am Rande. Ich würde beim nächsten Mal die Hack-Teilchen als Päckchen falten. Dann bleiben sie bestimmt noch saftiger!

Blätterteig-feta-hack tomatenstulleblog.wordpress.com

Für meine Party-Zwecke habe ich sie natürlich extra klein gemacht, so sind sie mit einem Happs im Mund. Wenn Ihr sie zum Abendbrot zubereiten wollt, könnt Ihr die Schnecken auch größer rollen. Dafür einfach die gesamte Breite der Blätterteigrolle ausnutzen.

Hier nun das Rezept:

1 Rolle Blätterteig
1 Packung Feta
1 Packung Kräuterfrischkäse
TK-Kräuter, Pfeffer, Knoblauch

Den Feta, den Frischkäse und die Kräuter miteinander vermengen, mit Pfeffer und Knoblauch abschmecken. Salz ist nicht notwendig, die Käsesorten sind würzig genug. Die Masse auf den Blätterteig verteilen, einrollen und in Schnecken schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei  Mittelhitze ca. 10-15 Min. backen.

1 Rolle Blätterteig
ca. 300g Hackfleisch, ich hatte diesmal Rind und Schwein gemischt
2 EL Tomatenmark
1-2 Knoblauchzehen
2-3 EL getrocknete Tomaten in Öl
Ölivenöl

Das Hackfleisch mit dem Knoblauch in etwas Öl anbraten, dann das Tomatenmark und die kleingeschnittenden getrockneten Tomaten dazu. Alles schön vermischen. Die Masse etwas abkühlen lassen, damit Ihr Euch nicht die Finger verbrennt, und dann auf den Blätterteig verteilen. Zu Schnecken rollen oder Päckchen packen und ebenfalls bei Mittelhitze 10-15 Min. backen.

Schmecken warm und kalt und auch noch am nächsten Tag.

Liebe Grüße
Eure Sandra

Advertisements

2 Kommentare

3. März 2015 · 15:40

Risotto mit Chicoree

Ich wollte Euch noch mitteilen, was ich mit dem Chicoree und dem Topinambur aus unserer BIO-Kiste gemacht habe. Einen Teil des Topinambur habe ich verwendet um noch einmal das Rinderragout zu machen und den restlichen Teil ich habe am Wochenende in den Kartoffelbrei gemogelt. Das mache ich regelmäßig mit Wurzelgemüse, dass meine Lieben ungern pur essen.

Nun aber zum Chicoree: Aufgrund der Bitterstoffe mögen ihn die Kinder nicht. Auch das Risotto mochten sie nicht, aber ich esse es sehr gern, deswegen stelle ich es Euch hier vor. Es geht nämlich schön schnell und man braucht nur wenige Zutaten.

chicoree-risotto tomatenstulleblog.wordpress.com

Kennengelernt habe ich es in meiner ersten Elternzeit, es soll angeblich auch milchbildend sein. Der Reis wirkt wohl entwässernd, die Bitterstoffe regen die Verdauung an und wirken außerdem beruhigend.

chicoree-risotto tomatenstulleblog.wordpress.com

Rezept:

180g Risottoreis, ich nehme immer Milchreis, den bekommt man einfach überall
1/2l Gemüsebrühe
ca. 150g Chicoree, kleingeschnitten
1 Apfel, geraspelt oder klein geschnitten
4 EL geriebener Parmesan, ich nehme bestimmt immer mehr…
1 El neutrales Öl, Salz, Pfeffer

Das Öl in einem Topf erhitzen, Reis darin glasig dünsten. Die Brühe dazu und zudeckt bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten quellen lassen. Immer wieder umrühren. Kurz vor Ende der Garzeit Apfel, Chicoree und Parmesan unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gern noch etwas ziehen lassen. Wenn der Reis noch zu hart ist, etwas Brühe oder auch Milch dazugeben.

Viele Grüße,
Eure Sandra

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Hauptgerichte, Rezepte

Schwedischer Lachskuchen

Heute teile ich mit Euch mein Rezept für Schwedischen Lachskuchen. Es ist eine Art Quiche. Ein paar Zutaten sind variabel. So kann ich mir anstelle des Feldsalates, sowohl Blattspinat, als auch Kresse sehr gut vorstellen. Den Fenchel und den Apfel habe ich hinzugefügt, weil ich sehr gern etwas Knackiges in einer Quiche habe. Mit frischem Lachs gelingt es bestimmt auch gut, aber diesen bekommt man nicht überall und erst welchen auftauen, ist überhaupt nicht im Sinn von schnell und einfach…

Wie jede Art von Quiche kann er nicht nur sehr gut transportiert und z.B. auf Arbeit gegessen werden, sondern macht auf jeder Party eine gute Figur. Zusätzlich hält er sich ein paar Tage im Kühlschrank, lässt sich also auch prima vorbereiten.

Da meine beste Freundin sich gewünscht hat, dass ich für Euch nicht nur das Endergebnis  festhalte, sind hier nun ein paar Entstehungsbilder:

Schwedischer Lachskuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

Hier seht Ihr den Lachs so schön durchschimmern…

Schwedischer Lachskuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

Mit Käse-Ei-Mischung drauf.

Schwedischer Lachskuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

Heiß aus dem Ofen.

Schwedischer Lachskuchen tomatenstulleblog.wordpress.com

Et voilá – mein leckeres, gesundes, frühlingshaftes Abendessen und … äh … Mittagessen.

Rezept:

Ich habe eine 16cm Springform benutzt – die Kids wollten doch lieber eine Pizza essen… Bei einer größeren Form würde ich die Mengen verdoppeln.

110g Blätterteig
70g geraspelter Käse
70g Räucherlachs
20g Feldsalat
3 Eier
50g Fenchel
40g Apfel, wer mag
Salz, Pfeffer, Muskatnuss gerieben

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und dann den Blätterteig reinlegen, es sollte ein Rand stehen bleiben. Bei dem fertigen Blätterteig, den ich verwende ist schon Backpapier dabei, dass könnt Ihr dann einfach so verwenden. Den Boden mit dem Lachs bedecken und den Feldsalat auflegen.

Die Eier verquirlen und würzen. Apfel und Fenchel in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Käse unter die Eier mischen. Die Ei-Käse-Gemüse-Mischung in die Backform gießen. Ca. 20 Minuten backen, wenn die Kruste schön goldgelb ist, ist er fertig. Schmeckt warm und kalt.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Sandra

 

Hinterlasse einen Kommentar

22. Januar 2015 · 16:21