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was aus der BIO-Kiste KW 9 wurde…

Die BIO-Kiste der letzten Woche war ein Knüller, ich war SOFORT inspiriert und habe schlicht vergessen Fotos zu machen. Daher hier nur von Sonntag früh… in der etwas abgespeckten Version.

BIO-Kiste KW 9 tomatenstulleblog.wordpress.com

Eigentlich haben wir Karotten, Brokkoli, Austernpilze, Topinambur, Schnittlauch und Knollensellerie bekommen. Ein Teil der Austernpilze sind direkt in mein Freitagsmittag – MieNudeln mit Thai-Soße – gewandert! Habe ich eigentlich schon über meine Liebe zu Mie-Nudeln berichtet? Oh, dass muss ich nachholen! Äh bald…

Am Samstagabend gab es Putengeschnetzeltes mit Reis, Brokkoli, Möhren und Erbsen. Das Mischgemüse war so schnell aufgegessen, dass ich davon kein Foto mehr schießen konnte.  Ihr wisst bestimmt alle wie Möhren mit Erbsen aussehen, oder?! ODER???

Geschnetzeltes mit Brokkoli tomatenstulleblog.wordpress.com

Die Soße habe ich aus dem Bratensud des Fleisches und gekochtem und pürierten Topinambur und Sellerie gemacht. Ich habe quasi meinen eigenen Fond hergestellt. Es hat allen sehr gut geschmeckt! So gut, dass ich um meinen Foto-Teller regelrecht kämpfen musste… jaja!

Geschnetzeltes mit Brokkoli tomatenstulleblog.wordpress.com

Unser Sonntagsessen bestand aus Kartoffelbrei mit Radicchio-Salat, Fisch und Soße. Für das kleine Kind hatte ich noch eine Packung Buttergemüse gemacht. Das Schulkind verweigert momentan gekochtes Gemüse…

Ich hatte ja bereits berichtet, dass wir mindestens einmal am Wochenende so richtig deutsch essen. Kartoffeln, Gemüse, Fleisch oder Fisch. Hier bekommt Ihr nun einen Eindruck davon.

Kartoffelbrei mit Fisch und Radicchio tomatenstulleblog.wordpress.com

Auch die Soße vom Sonntag beinhaltete Sellerie – dem Schulkind hat es übrigens auch gemundet…. Es hatte natürlich nur Kartoffelbrei und Soße. Nun ja.
Der Fisch war ein Seehechtfilet aus der Tiefkühltruhe mariniert mit Olivenöl und Rosmarin, das ich im Ofen gegart habe.

Kartoffelbrei mit Fisch und Radicchio tomatenstulleblog.wordpress.com

Da ich diesmal nichts abgewogen habe, schreibe ich Euch nur die Zubereitungsweisen auf.

Putengeschnetzeltes:

Reis nach Packungsanweisung kochen.
Möhren schälen, klein schneiden und mit wenig Wasser kochen. Wenn sie bissfest sind, die TK-Erbsen hinzufügen. Topinambur und Knollensellerie schälen, klein schneiden und in einem extra Topf gar kochen. Ich habe eine große Knolle Topinambur und eine dicke Scheibe Sellerie genommen.
Den Brokkoli habe ich in meinem Dampfgareinsatz für die Mikrowelle dampfgegart – ich hatte einfach nicht genug Platten auf meinem Herd… 😉
Das Fleisch in etwas Öl anbraten mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Sahne o.ä. ablöschen, etwas Wasser mit Gemüsebrühe dazugeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen. Inzwischen den Topinambur und den Sellerie pürieren und zum Geschnetzelten geben.
Den Reis abgießen.
Das Kochwasser des Mischgemüses (Möhren und Erbsen) zum Fleisch geben, alles aufkochen lassen und mit Speisestärke o.ä. andicken. Wer mag kann das Mischgemüse noch mit einem Stück Butter und/oder Petersilie verfeinern.

Fertig!

Kartoffelbrei mit Fisch und Radiccio-Salat:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Das Kochwasser auffangen und damit die Kartoffeln stampfen, Milch, Sahne, Butter o.ä. für die Geschmeidigkeit dazu geben. Mit etwas Muskatnuss würzen. Ihr braucht nicht das ganze Kochwasser!!!
Den tiefgekühlten Fisch habe ich in Alufolie gewickelt und im Ofen nach Packungsanweisung gegart.
Für den Salat einen halben Radicchio waschen und in feine Streifen schneiden. Einen Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in feine Streifen schneiden. Ich habe ein Dressing aus Zitronensaft, neutralem Salatöl, etwas Zucker, Salz, Zitronenpfeffer und Schnittlauch angerührt.
Für die Soße habe ich wieder eine dicke Scheibe von dem Knollensellerie geschält und kleingeschnitten, in einem extra Topf mit etwas Wasser und Gemüsebrühe gar gekocht und anschließend püriert. Da ich ja noch ein Buttergemüse (TK) hatte, habe ich wieder das Kochwasser der Soße hinzugefügt und aufkochen lassen. Anschließend habe ich die Soße mit Zitronenpfeffer und Sahne verfeinert und mit Speisestärke angedickt.

Fertig!

 

Ich hoffe, Ihr versteht meine Beschreibungen. Bei Fragen gilt, immer fragen!!!! Das Prinzip ist sehr simpel. Ich koche Gemüse in Brühe, püriere es und verfeinere das Ganze mit Sahne, Butter, Gewürzen, Kräutern – je nachdem was ich parat habe – und dicke es anschließend auf Soßenkonsistenz an. Und schon habe ich – TADAAAA – etwas Gemüse untergejubelt!

Ich wünsche Euch eine tolle Woche und viel Spaß beim Kochen!
LG, Sandra

Ein Kommentar

4. März 2015 · 10:00

Rinderschmortopf à la Jamie

Dieser Schmortopf passt richtig gut in die kalte Jahreszeit und schmeckt ganz anders als der klassische deutsche Gulasch. Da bei meinen Lieben das Auge mit isst, sortiere ich die Fleischstücke am Ende wieder raus und püriere das ganze Gemüse zu einer Soße.  Ich würde es ja so essen, vielleicht mit ein wenig Baguette dazu…  Also serviere ich es Ihnen mit Kartoffeln und Möhren – ganz klassisch. Ich habe die Zutaten ein wenig verändert, diesmal habe ich keinen Topinambur bekommen und die Pastinaken schlicht vergessen. Außerdem gab es im Supermarkt einen schönen Moment, als ich die Bio-Zitronen ansah und die Bio-Zitronen mich ansahen, ich den Kopf schüttelte und weiterging. Um dann Zuhause festzustellen, dass ich sie doch gebraucht hätte. 😉
Desweiteren nehme ich nur ein kleines Glas Rotwein für den Geschmack, da die Kinder mitessen und erhöhe stattdessen die Gemüsebrühe.

Auch wenn es erst einmal viel und aufwendig aussieht, das ist es gar nicht. Die meiste Arbeit hat ja der Ofen. Hier sind Bilder von den verschiedenen Stadien des Schmortopfes.

Rinderragout Zutaten5_tomatenstulle

Hier die Zutaten mit der Instant-Zitrone, die ich stattdessen verwendet habe.

Rinderragout fertig2_tomatenstulle

Der Schmortopf frisch aus dem Ofen – Vorsicht! Heiß!

Rinderragout tomatenstulleblog.wordpress.com

Die Menge reicht bei uns für 2 Erwachsene und 2 Kinder und es bleiben noch Reste übrig. Beim zweiten Mal haben wir Nudeln dazugehabt. Hier also meine Version von Jools liebstem Rinderragout.

Rezept:

1 EL Butter
Olivenöl
1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
1 EL getrocknete Salbeiblätter
700 g Rindergulasch
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Mehl
2 Möhren, geschält und in grobe Stücke geschnitten
ca. 130g Hokkaido-Kürbis, die Kerne entfernt und grob gewürfelt
3 große Kartoffeln
1-2 EL Tomatenmark
1 kleines Glas Rotwein
1l Gemüsebrühe
1 Glas Rinderfond
1/2 EL Instant-Zitrone
1 Zweig getrockner Rosmarin
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

Ofen auf 160°C vorheizen.
Die Butter mit etwas Olivenöl in einem Schmortopf (feuerfest) zerlassen, die Zwiebel mit den Salbeiblättern kurz anschwitzen bis die Zwiebeln glasig sind.

Das Fleisch evtl. kleiner schneiden, dann in dem mit Salz und Pfeffer gewürzten Mehl wenden.

Alles in den Topf geben: Fleisch, Gemüse, Brühe, Fond, Wein, Tomatenmark, Zitrone, Rosmarin und Knoblauch. Umrühren und eher viel Pfeffer und wenig Salz würzen. Zum Kochen bringen, Deckel auflegen und ab in den Ofen damit. Das Fleisch kann 3–4 Stunden brauchen bis es weich ist. Garprobe: Drückt auf ein Fleischstück, wenn es mühelos zerfällt ist das Fleisch »fertig«. Bei mir hat es eher 4 Std. gedauert.

Ihr könnt es entweder bei 110°C im Ofen warm halten, aber auch problemlos (vorsichtig) wieder aufwärmen. Wenn Ihr die Kartoffeln weg lasst, kann es sogar eingefroren werden. Noch ein Tipp am Rande: Wenn Ihr kontrollieren wollt, ob es schon gar ist und den Deckel im Ofen öffnet, passt auf das Kondenswasser auf!! Es ist sehr heiß!!!!

Viele Grüße,
Sandra

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11. Januar 2015 · 0:01